Cassandra Prime | Riga

Rekordverdächtig! Nur vier Wochen nach Warschau, ging es diesmal nach Riga. Sobald Niantic die Austragungsorte einer Anomalie bekannt gibt, blocken wir uns die Termine. Sind dann noch eher unübliche Reiseziele dabei, buchen wir direkt Flüge und Hotel. Riga war für mich von Anfang an gesetzt.

Riga

Eine Stadt mit unfassbar viel Potenzial. Es ist noch alles möglich. Die hanseatisch anmutende Altstadt wird hier und da gründlich auf Vordermann gebracht, ist aber insgesamt in einem sehr schönen Zustand. Anders dagegen die Außenbezirke. Hier muss viel getan werden. Aber sie sind dabei. Und wie ich finde, auf einem sehr guten Weg.

Die Infrastruktur des Landes ist wirklich gut. Der öffentliche Nahverkehr in Riga ist für wenig Geld jederzeit, überallhin nutzbar. Das Mobilfunknetz liefert immer schnelles Internet. Jeder spricht ein sehr gutes Englisch oder teilweise sogar Deutsch.

Einen Ausflug wert sind auf jeden Fall die Markthallen, die ab 8 Uhr viel Frisches zu bieten haben. Hier tummelt sich das Leben. Und wenn man außerhalb der Touristenzeiten hingeht, erlebt man ein schönes Stück lettischen Alltag.

Anomalie

Die Spielregeln haben sich gegenüber Warschau nicht verändert. Deshalb sei an dieser Stelle nur kurz unser Team erwähnt, das mir wirklich sehr viel Freude bereitet hat. Wir waren uns nicht gänzlich fremd, aber auch nicht wirklich bekannt. Trotzdem funktionierten wir wie eine Einheit. Ganz wunderbar.

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Was natürlich auch und vor allem an unserem höchst entspannten und kompetenten Teamleader Amhehu lag. Mit ihm habe ich jetzt das vierte oder fünfte Mal zusammen gespielt. An dieser Stelle sei erwähnt, dass es seine 21. Anomalie war. Aber! Seine erste gewonnene Anomalie!

Die Freude war groß und die Feier fiel entsprechend gelassen aus. Selten, dass ich so lange nach dem eigentlichen Spiel noch mit dabei bin. Doch diesmal haben wir bei Livemusik und gutem Essen ausgiebig gefeiert. Schön war’s!

Nochmal Riga

Ein bisschen muss ich über diese Stadt noch erzählen. Als ich bei Twitter gefragt wurde, wie Riga ist, war meine relativ schnelle Antwort: „Gemütlich. Hanseatisch. Eher skandinavisch als russisch. Eine Stadt mit sehr viel Charme und noch mehr Potenzial.“

Doch auch hier findet sich der sozialistische Klassizismus wieder. Die Russen haben einfach überall so einen Klotz hingesetzt. In Riga beheimatet er die Wissenschaftsakademie. Und wer es nicht wusste, Riga ist die Partnerstadt von Bremen. Deshalb stehen dort auch die Bremer Stadtmusikanten. Direkt vor dem Hotel in dem wir untergebracht waren.

Gerne wäre ich noch länger in Riga geblieben. Gerne wäre ich noch an die Ostsee gefahren. Gerne hätte ich noch den Fernsehturm bestiegen. Gerne wäre ich noch die Düna hoch und runter gepaddelt. Und gerne hätte ich noch viel mehr lettische Spezialitäten gegessen.

Aber die Stadt läuft ja nicht weg. Und wenn sie ihren eingeschlagenen Weg weitergeht, wird sie bald eine der schönsten und florierensten Städte Europas sein. Davon bin ich fest überzeugt.

Fotos:
Meine Fotos
Fotos von Stefan Sävke (SoftHAK)

Danke an:
Europa!

Ich habe bereits an folgenden Anomalien teilgenommen:
1. Shonin | Hannover
2. Persepolis | Utrecht
3. Abaddon | Hamburg
4. Obsidian | Madrid (Recharger – nicht vor Ort)
5. Via Lux | Köln
6. Via Noir | Sofia
7. 13MAGNUS: Reawakens | Stockholm
8. EXO5 | Berlin
9. Cassandra Prime | Warschau

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