Mad Max oder Star Trek

Die Welt gerät aus den Fugen!

Damit meine ich jetzt nicht die üblichen Krisenherde rund um den Globus. Iran gegen USA. Russland gegen die Ukraine. AfD gegen jegliche Moral. Nein, ich meine das Klima. Ja genau, schon wieder so ein langweiliger Beitrag zum Thema Klimawandel.

Hier meine ganz persönliche Meinung dazu.

Es gab auf der Erde schon immer warme und kalte Phasen. Gar keine Frage. Und die wird es auch in Zukunft weiterhin geben. Allerdings werden sie in Zukunft deutlich heftiger ausfallen, als wir das bisher gewohnt sind. Allein die letzten beiden Jahre haben uns einen bitteren Vorgeschmack auf das was kommen wird gegeben. Hitze und daraus resultierende Dürre. Sturmtiefs und damit einhergehende Überschwemmungen. Ja, hat es auch schon immer gegeben. Aber in so einem Ausmaß?

Für mich ist der Schuldige dieser Misere schnell gefunden. Das sind wir. Wir alle. Der eine mehr, der andere weniger. Aber der Einfachheit halber schere ich hier mal alle über einen Kamm und nenne sie: Menschen!

Menschen haben die unglaublich schlechte Angewohnheit, ihren Lebensraum an ihre Bedürfnisse anzupassen, ohne dabei Rücksicht auf andere zu nehmen – halten sie sich doch für die Krone der Schöpfung. Grundsätzlich machen das andere Spezies genauso. Nur gelten diese in unseren Augen nicht als intelligent, geschweige denn als weise. Denn das würde sie vielleicht davon abhalten, ihre Umwelt und alles was sich darin befindet, beharrlich zu zerstören.

Das lässt sich natürlich nur schwer beweisen, da es nach unseren Maßstäben keine intelligenten Tiere gibt. Aber da gibt es auch noch ein ganz anderes Problem mit der weisen, gescheiten, klugen und ach so vernünfigen Menschheit: wir sind zu viele!

Diese viel zu große Bevölkerungsmasse zwingt uns den Planeten auszubeuten. Denn wir möchten es warm und gemütlich haben, wir möchten Licht ins Dunkel bringen, wir haben Hunger, wir haben Durst, wir möchten etwas von der Welt sehen und am Ende des Tages soll das Ganze ja auch ein bisschen Spaß gemacht haben. Wir brauchen also unendlich viele Ressourcen, die der Planet aber nur endlich zur Verfügung stellen kann. Noch dazu haben wir intelligenten Tiere es bisher nicht geschafft, diese Ausbeutung emissioinsfrei oder zumindest emissionsneutral zu betreiben. Das heißt, während der Planet immer weiter ausgelaugt wird, verschmutzen wir ihn zusätzlich mit allem was uns zur Verfügung steht.

Und was genau hat das jetzt mit dem Klima zu tun? – Ja richtig. Da gab es ja noch diese Zweifler. Menschen, die den Zusammenhang zwischen Emissionen und Klimawandel nicht herstellen wollen. Gut, ich kann das jetzt auch nicht so gut erklären, aber… halt’s Maul!

Ernsthaft! Es ist mir völlig Wumpe, ob das jemand glaubt oder nicht, ob er daran zweifelt oder nicht. Wichtig ist für mich der Wille etwas verändern oder verbessern zu wollen. Für wen auch immer! Ich selbst kann meinen Dreck auch nicht zu 100% vermeiden. Ich bemühe mich und ich habe den Willen es besser zu machen. Aber auch meine Grenzen. Und obwohl ich diese Grenzen nicht – oder noch nicht – bereit bin zu überschreiten, bin ich trotzdem nicht halb so ein Arschloch wie diese peinlichen #FridaysForFuture-Basher.

Ich höre immer wieder, die sollen erstmal, die müssen erstmal, die haben ja keine Ahnung. – Das ist auch gar nicht ihre Aufgabe! Sie weisen auf einen Missstand hin, den niemand alleine beseitigen kann. Da müssen wir schon alle ran. Sie dafür aber zu beschimpfen, zu beleidigen oder gar anzugehen, ist so ziemlich das erbärmlichste, was mir seit langem untergekommen ist.

In Kinofilmen kann man Zukunftsszenarien ganz gut in zwei Kategorien einteilen. Entweder führen wir Krieg um die letzten Ressourcen des Planeten oder wir leben friedlich vereint im Einklang mit der Natur. Grob gesagt: Mad Max oder Star Trek. Ich selbst bin ein Star-Trek-Fan. Im Kino, aber vor allem auch für unsere Zukunft.

Cassandra Prime | Riga

Rekordverdächtig! Nur vier Wochen nach Warschau, ging es diesmal nach Riga. Sobald Niantic die Austragungsorte einer Anomalie bekannt gibt, blocken wir uns die Termine. Sind dann noch eher unübliche Reiseziele dabei, buchen wir direkt Flüge und Hotel. Riga war für mich von Anfang an gesetzt.

Riga

Eine Stadt mit unfassbar viel Potenzial. Es ist noch alles möglich. Die hanseatisch anmutende Altstadt wird hier und da gründlich auf Vordermann gebracht, ist aber insgesamt in einem sehr schönen Zustand. Anders dagegen die Außenbezirke. Hier muss viel getan werden. Aber sie sind dabei. Und wie ich finde, auf einem sehr guten Weg.

Die Infrastruktur des Landes ist wirklich gut. Der öffentliche Nahverkehr in Riga ist für wenig Geld jederzeit, überallhin nutzbar. Das Mobilfunknetz liefert immer schnelles Internet. Jeder spricht ein sehr gutes Englisch oder teilweise sogar Deutsch.

Einen Ausflug wert sind auf jeden Fall die Markthallen, die ab 8 Uhr viel Frisches zu bieten haben. Hier tummelt sich das Leben. Und wenn man außerhalb der Touristenzeiten hingeht, erlebt man ein schönes Stück lettischen Alltag.

Anomalie

Die Spielregeln haben sich gegenüber Warschau nicht verändert. Deshalb sei an dieser Stelle nur kurz unser Team erwähnt, das mir wirklich sehr viel Freude bereitet hat. Wir waren uns nicht gänzlich fremd, aber auch nicht wirklich bekannt. Trotzdem funktionierten wir wie eine Einheit. Ganz wunderbar.

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Was natürlich auch und vor allem an unserem höchst entspannten und kompetenten Teamleader Amhehu lag. Mit ihm habe ich jetzt das vierte oder fünfte Mal zusammen gespielt. An dieser Stelle sei erwähnt, dass es seine 21. Anomalie war. Aber! Seine erste gewonnene Anomalie!

Die Freude war groß und die Feier fiel entsprechend gelassen aus. Selten, dass ich so lange nach dem eigentlichen Spiel noch mit dabei bin. Doch diesmal haben wir bei Livemusik und gutem Essen ausgiebig gefeiert. Schön war’s!

Nochmal Riga

Ein bisschen muss ich über diese Stadt noch erzählen. Als ich bei Twitter gefragt wurde, wie Riga ist, war meine relativ schnelle Antwort: „Gemütlich. Hanseatisch. Eher skandinavisch als russisch. Eine Stadt mit sehr viel Charme und noch mehr Potenzial.“

Doch auch hier findet sich der sozialistische Klassizismus wieder. Die Russen haben einfach überall so einen Klotz hingesetzt. In Riga beheimatet er die Wissenschaftsakademie. Und wer es nicht wusste, Riga ist die Partnerstadt von Bremen. Deshalb stehen dort auch die Bremer Stadtmusikanten. Direkt vor dem Hotel in dem wir untergebracht waren.

Gerne wäre ich noch länger in Riga geblieben. Gerne wäre ich noch an die Ostsee gefahren. Gerne hätte ich noch den Fernsehturm bestiegen. Gerne wäre ich noch die Düna hoch und runter gepaddelt. Und gerne hätte ich noch viel mehr lettische Spezialitäten gegessen.

Aber die Stadt läuft ja nicht weg. Und wenn sie ihren eingeschlagenen Weg weitergeht, wird sie bald eine der schönsten und florierensten Städte Europas sein. Davon bin ich fest überzeugt.

Fotos:
Meine Fotos
Fotos von Stefan Sävke (SoftHAK)

Danke an:
Europa!

Ich habe bereits an folgenden Anomalien teilgenommen:
1. Shonin | Hannover
2. Persepolis | Utrecht
3. Abaddon | Hamburg
4. Obsidian | Madrid (Recharger – nicht vor Ort)
5. Via Lux | Köln
6. Via Noir | Sofia
7. 13MAGNUS: Reawakens | Stockholm
8. EXO5 | Berlin
9. Cassandra Prime | Warschau

Cassandra Prime | Warschau

Die Story geht weiter. Und auch wenn ich sie nie gelesen habe: schön, dass es so ist! Fast ein Dreivierteljahr nach EXO5 | Berlin fand die erste Anomalie des Jahres in Warschau statt. Eine wunderschöne kleine Metropole.

Anreise und Altstadt

Am Freitag ging es mit dem Flieger von Düsseldorf nach Warschau, mit dem Bus rein ins Zentrum und ab zum Hotel. Klamotten im Zimmer abgeladen und raus in die Altstadt.

Die im zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstörte Stadt wurde im Kern nach alten Plänen komplett rekonstruiert. Die umliegenden Bezirke wurden weitestgehend in ihren früheren Zustand zurückversetzt.

Stellenweise wirkt Warschau wie eine italienische Kleinstadt. Was nicht zuletzt auch an Bernardo Bellotto gelegen haben muss, dessen malerische Stadtansichten aus dem 18. Jahrhundert zur Fassadenrekonstruktion genutzt wurden.

Anomalie

Es kommt ein seltsames Signal mit böswilliger Absicht durch das Portalnetzwerk. Carrie Campbell ruft alle Agenten auf, das Signal zu identifizieren und die Welt vor seinem Einfluss zu schützen.

So viel zur Story. Aber da bin ich wie gesagt, auch nicht auf dem besten Stand. Wer Lust hat, kann sich die Regeln einer Anomalie – im Speziellen von Cassandra Prime – hier durchlesen. Für Lesefaule gibt es sogar eine Zeichnung.

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Am Ende gewinnt mal wieder die Resistance. Aber er sollen ja noch ein paar Anomalien kommen, dieses Jahr. Und wer weiß…

Aussichten

Zurück zu Warschau. Mir hat die Hauptstadt Polens wirklich sehr gut gefallen. Neben seinen wunderschönen Gebäuden aus sehr alten Zeiten, gab es auch Gebäude aus nicht ganz so alten Zeiten, die mich beeindruckt haben.

Der sozialistische Klassizismus hat seine ganz eigene Schönheit. In Warschau repräsentiert durch den Kulturpalast. Aus fast jeder Ecke der Stadt gut erkennbar. Und auch wenn er bei den Polen nicht so beliebt ist, ich fand ihn toll.

Auch sehr sozialistisch war das Restaurant das wir am Sonntagabend noch besuchten. Oberża Pod Czerwonym Wieprzem. Zu Deutsch irgendwas mit rotem Schwein. Die Karte allein war schon ein Highlight. Jedes Essen hatte einen Namensgeber aus der „guten“ alten Zeit. So aß ich sehr leckere Wildschweinrouladen à la Tito.

Abreise

Montag ging es wieder nach Hause. Kurz noch ein kleines Frühstück in der Altstadt eingenommen und dann mit dem Bus zurück zum Flughafen. Schön war es. Die Polen wirken sehr entspannt. Die ganze Stadt wirkte sehr entspannt. Und damit ist Warschau definitiv ein Reisetipp.

Fotos:
meine Fotos
Fotos von Niantic

Danke an:
Alle die mich liebhaben.

Ich habe bereits an folgenden Anomalien teilgenommen:
1. Shonin | Hannover
2. Persepolis | Utrecht
3. Abaddon | Hamburg
4. Obsidian | Madrid (Recharger – nicht vor Ort)
5. Via Lux | Köln
6. Via Noir | Sofia
7. 13MAGNUS: Reawakens | Stockholm
8. EXO5 | Berlin

#SchleFaZ und die #SektionBielefeld

Zwei Hashtags, die eine Menge Spaß in mein Leben brachten und mir meine ganz persönlichen „15 minutes of fame“ bescherten.

Was ist eigentlich #SchleFaZ?

„Die schlechtesten Filme aller Zeiten“ – präsentiert von Oliver Kalkofe und Peter Rütten auf Tele5. So würde man es wohl kühl und sachlich, aber vor allem emotionslos beschreiben, wenn man nicht davon gepackt wäre. Ich bin aber gepackt!

Denn das Phänomen #SchleFaZ ist deutlich mehr als nur ein paar Kackfilme lustig aufbereitet. Das Phänomen #SchleFaZ ist Liebe! Und anders! Und besser! Das Phänomen #SchleFaZ vereint Menschen vor den Fernsehgeräten, um die Tiefpunkte der gesamten Filmbranche gemeinsam und unter professionell angeleitetem Alkoholkonsum zu ertragen und zu feiern.

Aber! Das Phänomen #SchleFaZ sind auch und vor allem seine Fans! Womit wir bei der nächsten Frage wären.

Was ist eigentlich die #SektionBielefeld?

Fans!

Mit viel Liebe für das Andere, trifft sich seit fast vier Jahren eine Gruppe Bielefelder zum gemeinsamen SchleFaZen. Dabei das Smartphone immer zur Hand, um das erlebte spontan und ungeniert bei Twitter in die Welt hinauszuposaunen. Und weil wir eben eine Gruppe sind, gaben wir uns einen Namen, um das Hinausposaunte zu klammern. Die #SektionBielefeld war geboren.

Anfangs noch ohne Hashtag und unverkleidet, entwickelte sich die #SektionBielefeld immer weiter zu einer gut besuchten, ständig wachsenden und immer kreativeren Fangruppierung, die sogar eine kleine Aufmerksamkeit von den #SchleFaZ-Fans im Internet genoss.

Und so kam es, wie es kommen musste. Man freundete sich virtuell mit anderen Fans des gefeierten Scheißfilmgenres an. Doch dabei sollte es nicht bleiben. Die liebe Tina Absurd aus dem hohen Norden, längst selbst eine anerkannte Größe in der #SchleFaZ-Fangemeinde, schlug einen gemeinsamen Abend mit der #SektionBielefeld im Zuge der Adventsstaffel 2017 vor. Und das hatte ungeahnte Folgen.

Die Werbekampagne

Wie es das Schicksal so wollte, wurde Tele5 auf unseren Galaabend im Advent aufmerksam. Und irgendwie müssen wir einen guten Eindruck auf den Sender gemacht haben. Denn auf einmal hieß es: „Wir möchten die #SektionBielefeld für eine Werbekampagne engagieren.“

Bitte was?

Genau. Eine Werbekampagne für Print und TV. Wenige Monate später, stand ich in einem Filmstudio in Bielefeld und machte mich vor einer Kamera zum Affen. Besser gesagt, zum Polypen. Denn das war mein Kostüm. Aus unserem privaten Karnevalsfundus wurde diese Verkleidung von den Werbetreibenden favorisiert. Ich fuchtelte also völlig nervös und unkoordiniert mit meinen Polypenarmen umher. Angefeuert von einem wirklich professionellen und sehr charmanten Filmteam, angeführt und geleitet von Feico Derschow, einer der großen Namen aus der Werbebranche.

Eine unglaubliche Erfahrung. Aber es zogen noch ein paar Wochen ins Land, bis wir das endgültige Ergebnis zu Gesicht bekamen. Zum Auftakt der Frühjahrsstaffel 2018 war es dann endlich soweit. Die ganze Stadt war über Nacht mit Plakaten von uns zugepflastert worden. Postkarten hingen in den Kneipen und diverse Zeitschriften trugen unsere Gesichter. Unglaublich!

Auf Tele5 liefen über mehrere Wochen hinweg unsere fünf Werbespots. Immer wieder ein absoluter Moment der Freude und des Stolzes, wenn man sich auf dem Fernsehbildschirm sah. Aber auch komplett surreal.

Tina, Thorsten, Christiane und ich in unserem gemeinsamen Werbespot.

Die Party in Bielefeld

Doch damit nicht genug. Tele5 hatte noch eine Überraschung für uns geplant. Eine große SchleFaZ-Frühjahrsstaffel-Auftaktparty in Bielefeld. Inklusive Film gucken, Alkohol trinken und Olli und Päter begrapschen. Und bevor ich mir darüber die Finger wund schreibe, lasse ich doch lieber Bilder sprechen. Mit dieser wunderbaren Zusammenfassung von Tele5:

Neben weiteren Fotos zu finden auf Tele5 unter SchleFaZ-Party Bielefeld

Ich bekomme heute noch eine Gänsehaut, wenn ich diesen kleinen Film schaue. Es war tatsächlich der schlechteste Abend aller Zeiten! Und wenn man das ganze nach #SchleFaZ Maßstäben bemisst, kommt man schnell von alleine darauf, wie viel Spaß wir an diesem Abend hatten.

Aber, es sollte noch ein weiteres Kapitel #SchleFaZ und die #SektionBielefeld geben.

Das Filmfest

Letzte Woche war Filmfest in München und Tele5 hat sich für „eine langfristig angelegte, strategische Partnerschaft, die weit über das herkömmliche Engagement eines Sponsors hinausgeht“ entschieden, so der Sender. Und wer durfte auf diesem Filmfest nicht fehlen? Natürlich, der schöne #SchleFaZ auf TeleFive! Fans sollten an dieser Stelle einen kleinen Ohrwurm verpflanzt bekommen haben.

Ich durfte also tatsächlich nach München reisen, um dabei zu sein. Am Donnerstagabend sah ich Thomas Gottschalk, wie er „Die besten Filmsongs aller Zeiten“ im Münchener Gasteig moderierte. Vorgetragen von einem Orchester, bestehend aus Filmschaffenden, die nebenbei auch noch ein Instrument beherrschen. Fantastisch! Ich hatte mehrere Gänsehautmomente und Thomas Gottschalk hatte so gar nichts von seinem berühmten Charme verloren.

Am Freitagabend ging es dann wieder um die schlechtesten Filme aller Zeiten. Vorgetragen von Olli und Päter gab es den ersten Film aus der kommenden Sommerstaffel, die am 03. August auf Tele5 starten wird. Ein Muss für alle Fans und ein würdiger Auftakt für alles Weitere.

Rückblickend ein fantastisches Wochenende, mit vielen Highlights und großen Momenten. Am Samstag sind wir noch ein bisschen durch München getingelt, haben ein Weißwurstfrühstück genossen, lagen an der Isar und schauten zu, wie die kroatische Nationalmannschaft den Gastgeber Russland aus der laufenden WM schoss.

Meine letzten Worte

Das waren sie also, meine persönlichen „15 minutes of fame“. Ich habe sie sehr genossen. Alles was ich in diesen wenigen Tagen erlebt habe, werde ich niemals wieder vergessen. Ich habe Olli und Päter kennengelernt, hing auf Plakaten in ganz Bielefeld, lief als Werbespot auf Tele5, durfte Thomas Gottschalk treffen, habe im bayrischen Hof mein wohl teuerstes Bier aller Zeiten (TeuBaZ) getrunken und bin mit Tina Absurd befreundet.

Darüber hinaus habe ich viele liebe Menschen kennengelernt, die dieselbe, wenn nicht sogar noch größere Leidenschaft für Scheißfilme teilen und zelebrieren. Doch damit ist noch längst nicht alles erzählt, aber genug für heute. Zum Schluss nehme ich noch die aktuellen Hashtags von Tele5, um mich ein letztes Mal zu bedanken:

Denn #DasMussLiebeSein und #AndersIstBesser – Danke Kai Blasberg!

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Meilensteine der #SektionBielefeld

Lieblingsbild 2017

Wie für 2016 habe ich auch diesmal alle Bilder vom letzten Jahr durchgeschaut, um mein Lieblingsbild 2017 zu küren. Wieder ist es ein Handyfoto und wieder ist es auf einer Anomalie entstanden.

Und auch wenn ich mit meiner D7200 wieder viele, viele schöne Fotos gemacht habe, so ist doch der spontane, von einer Smartphonekamera eingefangene Moment, immer wieder für ein Lieblingsbild gut.

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Stockholm (Schweden)

Google Pixel XL (HTC)     f/2     1/831     4.67 mm     ISO 50     Filter manuell (GooglePhotos)

Naranjas del Carmen

Oder die Antwort auf die Frage: was ist eigentlich Crowdfarming®?

Vor einigen Monaten sah ich zufällig diesen Bericht (6:36 Min) im ZDF. Ein sehr sympathisches Projekt, das ich sofort unterstützen wollte.

Verkürztes Video (1:14 Min):

Die Idee

Es ist so einfach wie genial. Indem man die Patenschaft für einen Baum übernimmt, erhält man die Ernte die dieser abwirft. Dadurch entsteht eine enge Verknüpfung zwischen Erzeuger und Kunde, die dazu führt, dass nur so viel bewirtschaftet, wie auch abgenommen wird. Crowdfarming® eben!

Durch dieses Prinzip bekommt der Bauer eine gewisse Planungssicherheit und damit auch einen guten Preis. Im Gegenzug erhält der Kunde ein Bio-Produkt, das bis zu seiner Bestellung am Baum reift und erst kurz vor dem Versand geerntet wird.

Bei Naranjas del Carmen kann man aber nicht nur die Patenschaft für einen Baum übernehmen, sondern auch für eine ganze Bienenfamilie. Dann bekommt man statt seiner eigenen Früchte, seinen eigenen Honig. Bienen gibt es in Deutschland, Orangen nicht. Deshalb haben wir die Patenschaft für einen Orangenbaum übernommen.

Unsere erste Lieferung

So ein Baum trägt pro Saison etwa 80 Kilogramm Früchte. Allerdings erst, wenn er ausgewachsen ist. Unser Baum ist noch zu klein. Trotzdem können wir die versprochene Menge pro Saison abrufen. Entweder von anderen Bäumen oder auch – schon ab November – als Clementinen.

Die erste Bestellung war 15 Kilogramm Clementinen. Das Paket kam unbeschadet per DHL GoGreen an. Nach lesen des Beipackzettels habe ich jede einzelne Clementine aus dem Karton in einen Wäschekorb gelegt. Keine einzige eingedellte oder beschädigte Frucht dabei. Eine tadellose Lieferung.

Dann die erste Probe: zuckersüß, extrem saftig und ein bisschen wie Urlaub in Valencia. Anfangs dachten wir noch, wann sollen wir die denn bitte alle essen?! Nach sieben Tagen war die Frage aber bereits geklärt.

Aktuell warten wir auf unsere erste Lieferung Orangen. Nächste Woche soll es soweit sein. Eine Ankündigung gab es bereits. Noch nicht angekündigt wurde die Pflanzung unseres Baumes. Er wächst zurzeit in der Gärtnerei heran. Sobald er gepflanzt wird, bekommen wir ein Foto von ihm. Inklusive Namensschild. Denn getauft haben wir unser Bäumchen auch. Es heißt „Clockwork“.

Kefir

Die gesunde Knolle aus dem Kaukasus. Seit einigen Wochen mache ich mir mein eigenes Sauermilchgetränk. Dabei entsteht aus Milch, durch die Zugabe einer Kefirknolle, nach mindestens 24 Stunden, durch Fermentation wie durch ein Wunder Milchkefir.

Der Ansatz

Es gibt verschieden Ansätze seinen eigenen Kefir herzustellen. Je wärmer das angesetzte Gemisch lagert, desto säuerlicher, je kälter, desto hefiger schmeckt es. Außerdem enstehen bei der Fermentation Kohlensäure und Alkohol. Hier gilt die Regel: je kälter und länger, desto mehr. Allerdings liegt der Alkoholgehalt auch nach 48 Stunden nur bei rund 2 Prozent. Nicht viel, aber trockene Alkoholiker sollten das wissen.

Wenn man seinen Kefir hegt und pflegt, hat man sehr lange etwas davon. Er wächst und gedeiht unter guten Bedingungen prächtig. So habe ich mal mit 4 Gramm angefangen – diese Menge reicht für einen viertel Liter Milch. Nachdem er auf 16 Gramm angewachsen war, habe ich die Hälfte einer Kollegin abgegeben. Heute, nur fünf Wochen später, habe ich über 60 Gramm Zuhause.

Das Experiment

Das Endprodukt Milchkefir schmeckt immer nur so gut wie das Grundprodukt: die Milch. Darum nehme ich immer die gute Bio-Milch aus Bielefeld. Man kann aber auch Kefir mit anderen milchähnlichen Getränken ansetzen. Also habe ich mir für einen kleinen Versuch Kokosnuss-, Ziegen- und Hafermilch besorgt.

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Kokosnussmilch

Die Kokosnussmilch habe ich kalt und warm für 24 Stunden angesetzt. Der kaltangesetzte Kefir schmeckte kaum anders als das Grundprodukt. Der warmangesetzte war leicht säuerlich. Geschmacklich aber insgesamt okay.

Ziegenmilch

Ziegenmilch riecht nach Ziege und schmeckt nach Ziege. Das ändert sich auch nicht durch den Kefir. Nach „24 Stunden warm“ schmeckte sie allerdings nach sehr saurer Ziegenmilch mit etwas Kohlensäure. Gewöhnungsbedürftig.

Hafermilch

Die sehr süßliche Hafermilch bekommt eine säuerliche Note nach „24 Stunden warm“. Der unverkennbare Hafergeschmack bleibt aber bestehen. Insgesamt ähnlich wie die Kokosmilch, okay.

Aber warum?

Geschmeckt hat mir Kefir schon immer. Meine Mutter hatte früher einen Wasserkefir. Aber darauf gekommen bin ich, als meine Hausärztin mir den Tipp gab, weil mein Magen aufgrund von Antibiotika etwas aus dem Gleichgewicht geraten war. Man schreibt dem Kefir nämlich einen positiven Effekt auf die Darmflora zu:

Seitdem ist der Kefir oft auf seine gesundheitliche Wirkung hin untersucht worden. Kefir hat die Fähigkeit, pathogene Mikroorganismen zu unterdrücken. Beispielsweise werden Listerien innerhalb von 24 Stunden um ca. 90 % reduziert. Fermentierte Milchprodukte verweilen zudem länger im Darm als reine Milch, was möglicherweise zur besseren Verdaulichkeit beiträgt. (Quelle: Wikipedia)

Und ob das jetzt nur Einbildung ist oder nicht, aber eine gewisse Veränderung konnte ich tatsächlich feststellen. Zumindest geht es mir damit nicht schlechter. Deshalb trinke ich jetzt jeden Morgen und jeden Abend zwei Gläser meines selbst hergestellten Milchkefirs.

Marschall Mid Bluetooth

Seit einiger Zeit spielte ich mit dem Gedanken mir einen Bluetooth Kopfhörer zuzulegen. Die Frage war nur: In-Ear, On-Ear oder Over-Ear? Nach wenigen Abwägungen entschied ich mich für die Variante Auf-die-Ohren.

Die Suche

Wenn ich etwas technisches haben möchte, taste ich mich immer gern von oben an das für mich passende Produkt heran. Soll heißen, ich such mir ein erstklassiges Referenzgerät und analysiere die wichtigsten Eckdaten. Dann fange ich an Abstriche zu machen, bis der Preis passt. So standen auf meiner Liste eigentlich die Kopfhörer von Bose, Sennheiser und Sony für um die 300 Euro. Plus Minus.

Das wichtigste bei Kopfhörern sind allerdings nicht die technischen Daten auf einem Datenblatt, sondern natürlich der Klang. Und ob dieser gut oder schlecht ist, ist rein subjektiv. Leider konnte ich keines der genannten Geräte in einschlägigen Blödmärkten zum Testhören finden und der Preis von über 300 Euro lädt jetzt auch nicht gerade zum Spontankauf ein, nur um mal reinzuhören.

Doch dann kam Amazon. In der aktuellen „Cyber Monday Woche“ ist es dem Online-Händler endlich gelungen, mir auch mal etwas anzudrehen. Für 99 statt 199 Euro habe ich das Experiment „einfach mal kaufen um reinzuhören“ gewagt. Und hier ist das Ergebnis.

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Der Kopfhörer

Das Auspacken hat schon Spaß gemacht. In einer schicken Box kommt ein schicker Kopfhörer im unverkennbaren Marshall Design. Außerdem enthalten: ein USB-Ladekabel und ein Audiokabel für den Musikgenuss ohne Bluetooth. Die Haptik ist vom ersten Anfassen bis hin zum auf die Ohren setzen großartig. Es knarzt nichts und das Kunstleder fühlt sich fast wie echtes Leder an.

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Ohne viel Zeit mit Aufladen zu verschwenden, koppelte ich den Kopfhörer mit meinem Smartphone. Musik an und… ja! Mein erster Gedanke war, alles richtig gemacht. Der Klang ist ausgewogen, nicht zu basslastig, aber dennoch mit viel Atmosphäre. Der Marschall Mid unterstützt Bluetooth aptX, was so viel heißt wie, die Daten werden in CD Qualität zwischen den beiden Geräten ausgetauscht und das soll sich im Klang bemerkbar machen. Mir gefällt es!

An der linken Ohrmuschel befindet sich ein Knopf zum Steuern der Musik. Laut, leise, vor und zurück. Alles was man braucht, um das Telefon nicht aus der Tasche holen zu müssen. Außerdem kann man mit einem einfachen „Klick“ Anrufe entgegennehmen und durch das integrierte Mikrophon telefonieren.

Ein besonders sympathisches Highlight: der Klinke-Anschluss funktioniert in beide Richtungen. Das heißt, im Bluetooth-Betrieb kann man einen zweiten Kopfhörer anschließen und somit das gehörte teilen.

Mein Fazit

Insgesamt bin ich mit meinem Spontankauf sehr zufrieden. Für 99 Euro habe ich ein feines Stück Technik erworben, das mit seinem unverwechselbaren Design auch noch irgendwie „cool“ aussieht. Eine Langzeitstudie steht zwar noch aus, aber nach 30 Minuten Metal On-Ear bin ich zu dem Entschluss gekommen, den Marshall Mid Bluetooth zu behalten.

Heimische Fotosafari

Vor einigen Wochen war ich auf heimischer Fotosafari mit Torsten Reuter. Unser Ziel: die Kraniche im Rehdener Geestmoor und der näheren Umgebung, bis hin zum Dümmer. Wir fuhren früh los, um den Aufbruch der Tiere in die umliegenden Futtergebiete nicht zu verpassen. Ein faszinierendes Ereignis.

Rehdener Geestmoor

Das Rehdener Geestmoor ist ein klassisches Hochmoor, wie wir es alle kennen und Teil der Diepholzer Moorniederung im Naturpark Dümmer. Das Gebiet umfasst 1.786 ha, wovon 1.157 ha als Vogelschutzgebiet ausgewiesen werden.

Im Schutze dieses Moores verbringen Tausende und Abertausende von Kranichen, Gänsen und anderen Wasservögeln die Nacht. Doch sobald die Sonne aufgeht, setzt sich ein riesiger Schwarm in Bewegung. Die Tiere fliegen die umliegenden Wiesen und Felder zur Nahrungsaufnahme an, fressen sich satt und kehren bei Sonnenuntergang wieder zurück ins Moor zu ihren Schlafstätten.

Leider hatten wir wenig Glück in die Nähe von Kranichen zu kommen. Eine Fluchtdistanz von gut 300 Metern und mehr, macht Porträtaufnahmen dieser majestätischen Vögel nahezu unmöglich. In den Maisfeldern ringsherum wollten wir uns wegen der Temperaturen nicht auf die Lauer legen, zumal ich auch mit einer Erkältung zu kämpfen hatte.

Oppenweher Moor

Das Oppenweher Moor ist ebenfalls Teil der Diepholzer Moorniederung. Es ist mit rund 870 ha nur etwa halb so groß wie das Rehdener Geestmoor und liegt auf der Grenze zwischen Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen.

Hier hatten wir leider noch weniger Glück. Alle Vögel waren bereits ausgeflogen. Nur ein einsamer Zwergtaucher fischte in einem kleinen Moorteich vor uns nach Fischen.

Dümmer

Der Dümmer See ist ein 12,4 km² großer See mit einer maximalen Tiefe von 1,5 Metern. Er ist damit der 2. größte See in Niedersachsen, nach dem Steinhuder Meer. Frisches Wasser bezieht er aus der Hunte, die durch ihn hindurch, quer durch Niedersachsen, bis nach Oldenburg fließt und schließlich in die Weser mündet.

In den Wiesen rings um den Dümmer haben wir kaum Kraniche angetroffen. Dafür aber allerlei andere Vögel wie Mäusebussard, Turmfalke, Silberreiher, diverse Gänsearten, Star, Kiebitz, diverse Schnepfenvögel die ich aufgrund der Entfernung nicht näher bestimmen konnte und Schwäne. Leider bekamen wir die dort angesiedelten Seeadler nicht zu sehen.

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Die Tour zum Naturpark Dümmer hat mir, obwohl ich nicht ganz auf der Höhe war, sehr viel Spaß gemacht. Es gibt viel zu sehen und zu entdecken. Die Landschaft ist wunderschön und die Tierwelt artenreich. Wenn man sich ein wenig auf die Lauer legt, bekommt man bestimmt noch viel, viel mehr zu sehen. Und da wir dort oben Verwandschaft haben, ist es auch gut möglich, dass ich demnächst häufiger mit der Kamera im Gepäck ins Moor fahren werde.

Die Fotos im Album sind teilweise geschnitten und ein bisschen mit Google Photos bearbeitet. Insgesamt aber kaum verändert. Beim Upload von Serienbildern entsteht automatisch ein animiertes GIF. Diese habe ich am Ende des Albums gesammelt.

EXO5 | Berlin

Kaum war 13MAGNUS: Reawakens | Stockholm vorbei, stand auch schon die nächste Anomalie vor der Tür. Endlich wieder eine Primary. Endlich wieder Team Rohan. Endlich wieder Berlin!

Ankunft: erstmal akklimatisieren

Beinahe 10 Jahre war ich nicht mehr in der Hauptstadt gewesen. Und darum fing unser Wochenende auch schon am Mittwoch an. Erstmal die kleine Touri-Tour machen – Brandenburger Tor, Reichstag, Potsdamer Platz, Alexanderplatz und Kurfürstendamm. Was man halt so gesehen haben muss, wenn man in Berlin ist. Dabei habe ich nicht einmal mein Ingress gestartet. Ich wollte einfach nur die Stadt genießen und auf mich wirken lassen.

Tag 1: ein bisschen Programm

Am Donnerstag hatten wir zwei kleine Programmpunkte. Zunächst ging es ins Europa-Center in einen Escape Room. Wobei die Story kein klassischer Escape, sondern eher eine Art Mission war. Wir mussten die Erde vor einem Meteoriteneinschlag bewahren. Was uns scheinbar auch ganz gut geglückt ist. Denn unsere Aufsicht war ganz außer sich vor Freude. Wir wären recht schnell gewesen und hätten kaum Hinweise benötigt. Sowas hört man doch gerne.

Anschließend ging es Richtung Reichstagsgebäude. Wir hatten einen Kuppelbesuch gebucht. Leider war die Aussicht über Berlin etwas trüb. Trotzdem hat es uns gefallen, denn man kann sich einen guten Überblick über die Stadt verschaffen. Der darauf folgende Besuch in Prenzlauer Berg rundete den Tag schließlich ab.

Tag 2: Zoo und so

Die Registrierungen bei Nia und der Enlightened waren erst am Abend. Wir hatten also den ganzen Tag Zeit für einen Spontanbesuch im Berliner Zoo. Dort verbrachten wir sieben Stunden. Und wenn meine Füße nicht so platt gewesen wären, ich hätte dort noch ewig bleiben können.

Mein persönliches Highlight waren die Kiwis. In einem Nachtgehege tummelten sich zwei Exemplare. Man musste ein wenig Geduld haben, bis man in der Dunkelheit überhaupt etwas erkennen konnte. Aber als sich die Augen an die Umgebung gewöhnt hatten, konnte man die Kiwis wunderbar beobachten. Alleine hier war ich über eine halbe Stunde beschäftigt.

Tag 3: die Anomalie

Nach einem ausgedehnten Frühstück im Schwarzen Café war leider keine Zeit mehr für das große Gruppenfoto. So fuhren wir direkt zu unserem Startportal in der Nähe der Jannowitzbrücke und warteten darauf, dass es endlich losgehen konnte. Kurz vor 14 Uhr war das Team Rohan unter der Leitung unseres Lieblingsteamleaders Silvio – selber Berliner – komplett. Er begrüßte uns mit der obligatorischen Teameinteilung und den wichtigsten Informationen rund um die aktuellen Spielregeln der Anomalie.

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Insgesamt war die Anomalie sehr entspannt. Ein eingespieltes Team, klar definierte Abläufe und immer gute Laune sorgten für ein kurzweiliges Spiel. Aus unserer Sicht war es auch mehr oder weniger erfolgreich. Was aber leider nicht für die gesamte Veranstaltung galt. Die EXO5 | Berlin ging dann doch recht deutlich an die Resistance.

Tag 4: der Mission-Day

Auf eine Anomalie folgt immer auch ein Mission-Day. Dieses Mal benötigte man nur sechs Missionen für eine Wertung. Glücklicherweise hatten wir auch gleich sechs Stück direkt vor unserer Haustür. Also los! Gruppiert nach Themen wie ‚Architektur des Westens‘ bzw. des Ostens oder ‚entlang der Mauer‘ und ‚Kalter Krieg‘ waren diese Missionen ein bisschen mehr, als stumpfes Ablaufen und Hacken. So entschlossen wir uns spontan mehr als das Minimum zu machen. Doch nach 18 Missionen war dann auch für uns genug.

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Abreise

Auschecken. Frühstücken. Abfahren. Das war die letzte Anomalie für dieses Jahr. Auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

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Fotos: meine Fotos

Danke an: Team Rohan!

Ich habe bereits an folgenden Anomalien teilgenommen:
1. Shonin | Hannover
2. Persepolis | Utrecht
3. Abaddon | Hamburg
4. Obsidian | Madrid (Recharger – nicht vor Ort)
5. Via Lux | Köln
6. Via Noir | Sofia
7. 13MAGNUS: Reawakens | Stockholm

13MAGNUS: Reawakens | Stockholm

Fast ein Jahr keine Anomalie mehr. Nach der Via Noir in Sofia war es ruhig geworden um Ingress. Es hieß immer, die Version 2 steht kurz vor der Veröffentlichung. War dann aber doch noch nicht so.

Wie gesagt, dies mal ging es nach Stockholm, Schweden. Die Flüge waren früh gebucht und somit verhältnismäßig günstig. Denn der Rest dieser Anomalie war teuer. Sehr teuer! Ein kleines 2×2 Meter großes Zimmer auf einem Schiff für 95 Euro die Nacht, Mahlzeiten kaum unter 20 Euro pro Person, Bier für mindestens 6,50 Euro der halbe Liter. Aber es hatte sich gelohnt.

Schweden ist ja an sich schon toll, aber Stockholm hat richtig was zu bieten. Eine sehr schöne Stadt mit vielen Facetten. Und mit wenig Autos! Die Menschen dort sind alle schön und sportlich – ohne Ausnahme. Auffällig viele Väter schieben den Kinderwagen durch die Straßen. Und an jeder Ecke gibt es Sushi. So meine verbliebenen Eindrücke der Hauptstadt Schwedens.

Die Anomalie selbst fand nur im kleinen Rahmen statt. Kaum 1.000 Spieler rannten über die Südinsel – Södermalm. Dennoch sorgten wir für Aufmerksamkeit. Ich wurde auf anderen Anomalien nie so häufig angesprochen, wie in Stockholm. Die Schweden sind sehr neugierig und aufgeschlossen. Ein angenehmes Volk.

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Die Zusammenarbeit mit unserem russischen Operator war leider nicht ganz so einfach. Die Russen spielen dieses Spiel völlig anders. Sie nutzen andere Werkzeuge und taktieren anders. Das kam bei unseren beiden Teamleadern nicht immer ganz so gut an. In der ersten Runde leiteten sie uns zu Portalen die es zu halten oder zu übernehmen galt. Ein ganz normales Cluster-Spiel. Soweit so gut. In der zweiten Runde war die Aufgabenstellung schon nicht mehr ganz so klar. Jedenfalls nicht für mich. Die dritte Runde war ein Shard-Spiel, aber die Befehle der Zentrale nicht immer eindeutig. Portal übernehmen, Portal halten, Portal aufgeben. Ich hatte den Durchblick verloren. In der letzten Runde – das war neu für mich – durften wir dann so viel linken und Felder bauen wie wir wollten. Chaos!

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Egal. Ich hatte meinen Spaß. Allein schon wegen dieser Stadt. Aber auch die kennengelernten Agenten trugen maßgeblich zu meiner persönlichen Erheiterung bei. Am nächsten Tag absolvierten wir gemeinsam den Mission-Day und schauten uns die Stadt bei schönstem Wetter noch mal ganz in Ruhe an.

Fotos: meine Fotos

Danke an: Team Rohan!

Ich habe bereits an folgenden Anomalien teilgenommen:
1. Shonin | Hannover
2. Persepolis | Utrecht
3. Abaddon | Hamburg
4. Obsidian | Madrid (Recharger – nicht vor Ort)
5. Via Lux | Köln
6. Via Noir | Sofia

Terenten 2017

Dieses Jahr hatten wir zum ersten Mal nicht ganz so viel Glück mit dem Wetter. Trotzdem gab es wieder eine Menge zu sehen und zu erleben. So genossen wir die Sonne im Schnee und trafen auf einen Astronauten im Nebel. Außerdem hatte unser Hotel aufgerüstet. Auf der neu entstandenen 4. Etage gibt es jetzt einen Pool. Schwimmen vor herrlicher Kulisse.

Tag 1: Regen, schlechte Sicht, Astjoch

Der erste Tag ist traditionell der Tag zum Einwandern. Die Gruppe geht eine leichte Tour gemeinsam. Das dient zur Akklimatisierung und gibt einem die Gelegenheit seine Ausrüstung zu checken und zu optimieren. Bei Regen gingen wir los. Bei Regen kamen wir an. Und im Regen gingen wir wieder zurück. Regenausrüstung check!

Tag 2: kein Regen, Kaiserschmarrn, Kaser Alm

Da die Wetteraussichten für den zweiten Tag sehr unbeständig waren, fuhren wir nur ein paar Berge weiter. Die Tour war wenig herausfordernd, hatte aber ihren eigenen Charme. Auf einer sehr kleinen Hütte, in einer sehr kleinen Küche bruzelte uns der Hüttenwirt einen leckeren Kaiserschmarrn. Ein uriges Hüttenerlebnis.

Tag 3: Regen und Schnee, Gipfel, Birnlückenhütte

Als wir losgingen, fieselte es nur ein wenig. Aber aus dem Fieselregen wurde richtiger Regen und so kamen wir ziemlich durchnässt an der Kehrer Alm an. Nach kurzer Lagebesprechung war es für eine kleine Gruppe dennoch klar, wir gehen weiter. Unser Bergführer versprach ein tolles Erlebnis. Und er sollte Recht behalten. Je höher wir kamen, desto mehr ging der Regen in Schnee über. Bis wir schließlich in gut 20 Zentimeter Neuschnee Richtung Birnlückenhütte stapften.

Nachdem wir wieder halbwegs trocken waren und uns etwas gestärkt hatten, traten wir den Rückweg an. Die Stimmung war großartig und eine Schneeballschlacht obligatorisch. Am Ende waren wir uns einig, hätte man uns vorher gesagt, dass wir nass durch den Schnee wandern würden, hätten wir vielleicht abgelehnt. Aber das wäre ein fataler Fehler gewesen!

Tag 4: Sonne und Schnee, weite Sicht, Col Raiser

In ganz Südtirol hatte es geschneit. Auch in den Dolomiten. Aber dort sollte das Wetter heute immerhin ein bisschen mitspielen. Und so kam es, dass wir im schönsten Sonnenschein durch den Schnee stapften. Die Belohnung dafür gab es dann am Gipfelkreuz. Ein herrlicher Blick Richtung Alpenhauptkamm.

Tag 5: Nebel, Astronaut, von Pederü nach Capanna Alpina

Die heutige Tour bedurfte einer etwas genaueren Planung, denn wir wollten eine Querung machen. Dafür mussten Autos an beiden Enden der Strecke bereit stehen. So fuhr eine Gruppe zur Pederü Alm und eine andere zur Capanna Alpina. In der Mitte und in tiefstem Nebel trafen wir uns dann zur Übergabe der Autoschlüssel. Experiment geglückt.

Auch wenn der Nebel die Aussicht auf die umgebenden Gipfel verwehrte, gab es einiges zu sehen. Plötzlich stand auf einer kleinen Anhöhe ein Astronaut. Es war eine Skulptur aus Holz vom Künstler Fabian De Martin. Was genau er damit sagen wollte, habe ich mir nicht angeschaut. Aber ein Selfie mit dem „Astronaut im Nebel“ war trotzdem drin.

Tag 6: eisiger Sonnenschein, Teufelsstein, Pertinger Alm

Am letzten Tag spielte das Wetter dann wieder mit. Es war zwar eisigkalt, dafür aber sonnig. Ideales Wanderwetter. Die heutige Tour sind wir bereits vor 2 Jahren gewandert. Damals allerdings im Nebel. Dieses Jahr konnten wir die tolle Aussicht genießen. Und leckere Kasnocken mit Kraut.

Fazit:

Am Ende war es wie immer ein wunderschöner Wanderurlaub in Südtirol. Das Essen im Hotel hatte ein gewohnt hohes Niveau. Die Wandertouren wurden von unseren Berg- und Wanderführern gut gewählt. Und die Gruppe war ausgelassen und kam wunderbar miteinander klar. Es gibt also keinen Grund nächstes Jahr nicht wieder nach Südtirol zu fahren.