Cassandra Prime | Riga

Rekordverdächtig! Nur vier Wochen nach Warschau, ging es diesmal nach Riga. Sobald Niantic die Austragungsorte einer Anomalie bekannt gibt, blocken wir uns die Termine. Sind dann noch eher unübliche Reiseziele dabei, buchen wir direkt Flüge und Hotel. Riga war für mich von Anfang an gesetzt.

Riga

Eine Stadt mit unfassbar viel Potenzial. Es ist noch alles möglich. Die hanseatisch anmutende Altstadt wird hier und da gründlich auf Vordermann gebracht, ist aber insgesamt in einem sehr schönen Zustand. Anders dagegen die Außenbezirke. Hier muss viel getan werden. Aber sie sind dabei. Und wie ich finde, auf einem sehr guten Weg.

Die Infrastruktur des Landes ist wirklich gut. Der öffentliche Nahverkehr in Riga ist für wenig Geld jederzeit, überallhin nutzbar. Das Mobilfunknetz liefert immer schnelles Internet. Jeder spricht ein sehr gutes Englisch oder teilweise sogar Deutsch.

Einen Ausflug wert sind auf jeden Fall die Markthallen, die ab 8 Uhr viel Frisches zu bieten haben. Hier tummelt sich das Leben. Und wenn man außerhalb der Touristenzeiten hingeht, erlebt man ein schönes Stück lettischen Alltag.

Anomalie

Die Spielregeln haben sich gegenüber Warschau nicht verändert. Deshalb sei an dieser Stelle nur kurz unser Team erwähnt, das mir wirklich sehr viel Freude bereitet hat. Wir waren uns nicht gänzlich fremd, aber auch nicht wirklich bekannt. Trotzdem funktionierten wir wie eine Einheit. Ganz wunderbar.

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Was natürlich auch und vor allem an unserem höchst entspannten und kompetenten Teamleader Amhehu lag. Mit ihm habe ich jetzt das vierte oder fünfte Mal zusammen gespielt. An dieser Stelle sei erwähnt, dass es seine 21. Anomalie war. Aber! Seine erste gewonnene Anomalie!

Die Freude war groß und die Feier fiel entsprechend gelassen aus. Selten, dass ich so lange nach dem eigentlichen Spiel noch mit dabei bin. Doch diesmal haben wir bei Livemusik und gutem Essen ausgiebig gefeiert. Schön war’s!

Nochmal Riga

Ein bisschen muss ich über diese Stadt noch erzählen. Als ich bei Twitter gefragt wurde, wie Riga ist, war meine relativ schnelle Antwort: „Gemütlich. Hanseatisch. Eher skandinavisch als russisch. Eine Stadt mit sehr viel Charme und noch mehr Potenzial.“

Doch auch hier findet sich der sozialistische Klassizismus wieder. Die Russen haben einfach überall so einen Klotz hingesetzt. In Riga beheimatet er die Wissenschaftsakademie. Und wer es nicht wusste, Riga ist die Partnerstadt von Bremen. Deshalb stehen dort auch die Bremer Stadtmusikanten. Direkt vor dem Hotel in dem wir untergebracht waren.

Gerne wäre ich noch länger in Riga geblieben. Gerne wäre ich noch an die Ostsee gefahren. Gerne hätte ich noch den Fernsehturm bestiegen. Gerne wäre ich noch die Düna hoch und runter gepaddelt. Und gerne hätte ich noch viel mehr lettische Spezialitäten gegessen.

Aber die Stadt läuft ja nicht weg. Und wenn sie ihren eingeschlagenen Weg weitergeht, wird sie bald eine der schönsten und florierensten Städte Europas sein. Davon bin ich fest überzeugt.

Fotos:
Meine Fotos
Fotos von Stefan Sävke (SoftHAK)

Danke an:
Europa!

Ich habe bereits an folgenden Anomalien teilgenommen:
1. Shonin | Hannover
2. Persepolis | Utrecht
3. Abaddon | Hamburg
4. Obsidian | Madrid (Recharger – nicht vor Ort)
5. Via Lux | Köln
6. Via Noir | Sofia
7. 13MAGNUS: Reawakens | Stockholm
8. EXO5 | Berlin
9. Cassandra Prime | Warschau

Cassandra Prime | Warschau

Die Story geht weiter. Und auch wenn ich sie nie gelesen habe: schön, dass es so ist! Fast ein Dreivierteljahr nach EXO5 | Berlin fand die erste Anomalie des Jahres in Warschau statt. Eine wunderschöne kleine Metropole.

Anreise und Altstadt

Am Freitag ging es mit dem Flieger von Düsseldorf nach Warschau, mit dem Bus rein ins Zentrum und ab zum Hotel. Klamotten im Zimmer abgeladen und raus in die Altstadt.

Die im zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstörte Stadt wurde im Kern nach alten Plänen komplett rekonstruiert. Die umliegenden Bezirke wurden weitestgehend in ihren früheren Zustand zurückversetzt.

Stellenweise wirkt Warschau wie eine italienische Kleinstadt. Was nicht zuletzt auch an Bernardo Bellotto gelegen haben muss, dessen malerische Stadtansichten aus dem 18. Jahrhundert zur Fassadenrekonstruktion genutzt wurden.

Anomalie

Es kommt ein seltsames Signal mit böswilliger Absicht durch das Portalnetzwerk. Carrie Campbell ruft alle Agenten auf, das Signal zu identifizieren und die Welt vor seinem Einfluss zu schützen.

So viel zur Story. Aber da bin ich wie gesagt, auch nicht auf dem besten Stand. Wer Lust hat, kann sich die Regeln einer Anomalie – im Speziellen von Cassandra Prime – hier durchlesen. Für Lesefaule gibt es sogar eine Zeichnung.

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Am Ende gewinnt mal wieder die Resistance. Aber er sollen ja noch ein paar Anomalien kommen, dieses Jahr. Und wer weiß…

Aussichten

Zurück zu Warschau. Mir hat die Hauptstadt Polens wirklich sehr gut gefallen. Neben seinen wunderschönen Gebäuden aus sehr alten Zeiten, gab es auch Gebäude aus nicht ganz so alten Zeiten, die mich beeindruckt haben.

Der sozialistische Klassizismus hat seine ganz eigene Schönheit. In Warschau repräsentiert durch den Kulturpalast. Aus fast jeder Ecke der Stadt gut erkennbar. Und auch wenn er bei den Polen nicht so beliebt ist, ich fand ihn toll.

Auch sehr sozialistisch war das Restaurant das wir am Sonntagabend noch besuchten. Oberża Pod Czerwonym Wieprzem. Zu Deutsch irgendwas mit rotem Schwein. Die Karte allein war schon ein Highlight. Jedes Essen hatte einen Namensgeber aus der „guten“ alten Zeit. So aß ich sehr leckere Wildschweinrouladen à la Tito.

Abreise

Montag ging es wieder nach Hause. Kurz noch ein kleines Frühstück in der Altstadt eingenommen und dann mit dem Bus zurück zum Flughafen. Schön war es. Die Polen wirken sehr entspannt. Die ganze Stadt wirkte sehr entspannt. Und damit ist Warschau definitiv ein Reisetipp.

Fotos:
meine Fotos
Fotos von Niantic

Danke an:
Alle die mich liebhaben.

Ich habe bereits an folgenden Anomalien teilgenommen:
1. Shonin | Hannover
2. Persepolis | Utrecht
3. Abaddon | Hamburg
4. Obsidian | Madrid (Recharger – nicht vor Ort)
5. Via Lux | Köln
6. Via Noir | Sofia
7. 13MAGNUS: Reawakens | Stockholm
8. EXO5 | Berlin

EXO5 | Berlin

Kaum war 13MAGNUS: Reawakens | Stockholm vorbei, stand auch schon die nächste Anomalie vor der Tür. Endlich wieder eine Primary. Endlich wieder Team Rohan. Endlich wieder Berlin!

Ankunft: erstmal akklimatisieren

Beinahe 10 Jahre war ich nicht mehr in der Hauptstadt gewesen. Und darum fing unser Wochenende auch schon am Mittwoch an. Erstmal die kleine Touri-Tour machen – Brandenburger Tor, Reichstag, Potsdamer Platz, Alexanderplatz und Kurfürstendamm. Was man halt so gesehen haben muss, wenn man in Berlin ist. Dabei habe ich nicht einmal mein Ingress gestartet. Ich wollte einfach nur die Stadt genießen und auf mich wirken lassen.

Tag 1: ein bisschen Programm

Am Donnerstag hatten wir zwei kleine Programmpunkte. Zunächst ging es ins Europa-Center in einen Escape Room. Wobei die Story kein klassischer Escape, sondern eher eine Art Mission war. Wir mussten die Erde vor einem Meteoriteneinschlag bewahren. Was uns scheinbar auch ganz gut geglückt ist. Denn unsere Aufsicht war ganz außer sich vor Freude. Wir wären recht schnell gewesen und hätten kaum Hinweise benötigt. Sowas hört man doch gerne.

Anschließend ging es Richtung Reichstagsgebäude. Wir hatten einen Kuppelbesuch gebucht. Leider war die Aussicht über Berlin etwas trüb. Trotzdem hat es uns gefallen, denn man kann sich einen guten Überblick über die Stadt verschaffen. Der darauf folgende Besuch in Prenzlauer Berg rundete den Tag schließlich ab.

Tag 2: Zoo und so

Die Registrierungen bei Nia und der Enlightened waren erst am Abend. Wir hatten also den ganzen Tag Zeit für einen Spontanbesuch im Berliner Zoo. Dort verbrachten wir sieben Stunden. Und wenn meine Füße nicht so platt gewesen wären, ich hätte dort noch ewig bleiben können.

Mein persönliches Highlight waren die Kiwis. In einem Nachtgehege tummelten sich zwei Exemplare. Man musste ein wenig Geduld haben, bis man in der Dunkelheit überhaupt etwas erkennen konnte. Aber als sich die Augen an die Umgebung gewöhnt hatten, konnte man die Kiwis wunderbar beobachten. Alleine hier war ich über eine halbe Stunde beschäftigt.

Tag 3: die Anomalie

Nach einem ausgedehnten Frühstück im Schwarzen Café war leider keine Zeit mehr für das große Gruppenfoto. So fuhren wir direkt zu unserem Startportal in der Nähe der Jannowitzbrücke und warteten darauf, dass es endlich losgehen konnte. Kurz vor 14 Uhr war das Team Rohan unter der Leitung unseres Lieblingsteamleaders Silvio – selber Berliner – komplett. Er begrüßte uns mit der obligatorischen Teameinteilung und den wichtigsten Informationen rund um die aktuellen Spielregeln der Anomalie.

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Insgesamt war die Anomalie sehr entspannt. Ein eingespieltes Team, klar definierte Abläufe und immer gute Laune sorgten für ein kurzweiliges Spiel. Aus unserer Sicht war es auch mehr oder weniger erfolgreich. Was aber leider nicht für die gesamte Veranstaltung galt. Die EXO5 | Berlin ging dann doch recht deutlich an die Resistance.

Tag 4: der Mission-Day

Auf eine Anomalie folgt immer auch ein Mission-Day. Dieses Mal benötigte man nur sechs Missionen für eine Wertung. Glücklicherweise hatten wir auch gleich sechs Stück direkt vor unserer Haustür. Also los! Gruppiert nach Themen wie ‚Architektur des Westens‘ bzw. des Ostens oder ‚entlang der Mauer‘ und ‚Kalter Krieg‘ waren diese Missionen ein bisschen mehr, als stumpfes Ablaufen und Hacken. So entschlossen wir uns spontan mehr als das Minimum zu machen. Doch nach 18 Missionen war dann auch für uns genug.

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Abreise

Auschecken. Frühstücken. Abfahren. Das war die letzte Anomalie für dieses Jahr. Auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

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Fotos: meine Fotos

Danke an: Team Rohan!

Ich habe bereits an folgenden Anomalien teilgenommen:
1. Shonin | Hannover
2. Persepolis | Utrecht
3. Abaddon | Hamburg
4. Obsidian | Madrid (Recharger – nicht vor Ort)
5. Via Lux | Köln
6. Via Noir | Sofia
7. 13MAGNUS: Reawakens | Stockholm

13MAGNUS: Reawakens | Stockholm

Fast ein Jahr keine Anomalie mehr. Nach der Via Noir in Sofia war es ruhig geworden um Ingress. Es hieß immer, die Version 2 steht kurz vor der Veröffentlichung. War dann aber doch noch nicht so.

Wie gesagt, dies mal ging es nach Stockholm, Schweden. Die Flüge waren früh gebucht und somit verhältnismäßig günstig. Denn der Rest dieser Anomalie war teuer. Sehr teuer! Ein kleines 2×2 Meter großes Zimmer auf einem Schiff für 95 Euro die Nacht, Mahlzeiten kaum unter 20 Euro pro Person, Bier für mindestens 6,50 Euro der halbe Liter. Aber es hatte sich gelohnt.

Schweden ist ja an sich schon toll, aber Stockholm hat richtig was zu bieten. Eine sehr schöne Stadt mit vielen Facetten. Und mit wenig Autos! Die Menschen dort sind alle schön und sportlich – ohne Ausnahme. Auffällig viele Väter schieben den Kinderwagen durch die Straßen. Und an jeder Ecke gibt es Sushi. So meine verbliebenen Eindrücke der Hauptstadt Schwedens.

Die Anomalie selbst fand nur im kleinen Rahmen statt. Kaum 1.000 Spieler rannten über die Südinsel – Södermalm. Dennoch sorgten wir für Aufmerksamkeit. Ich wurde auf anderen Anomalien nie so häufig angesprochen, wie in Stockholm. Die Schweden sind sehr neugierig und aufgeschlossen. Ein angenehmes Volk.

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Die Zusammenarbeit mit unserem russischen Operator war leider nicht ganz so einfach. Die Russen spielen dieses Spiel völlig anders. Sie nutzen andere Werkzeuge und taktieren anders. Das kam bei unseren beiden Teamleadern nicht immer ganz so gut an. In der ersten Runde leiteten sie uns zu Portalen die es zu halten oder zu übernehmen galt. Ein ganz normales Cluster-Spiel. Soweit so gut. In der zweiten Runde war die Aufgabenstellung schon nicht mehr ganz so klar. Jedenfalls nicht für mich. Die dritte Runde war ein Shard-Spiel, aber die Befehle der Zentrale nicht immer eindeutig. Portal übernehmen, Portal halten, Portal aufgeben. Ich hatte den Durchblick verloren. In der letzten Runde – das war neu für mich – durften wir dann so viel linken und Felder bauen wie wir wollten. Chaos!

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Egal. Ich hatte meinen Spaß. Allein schon wegen dieser Stadt. Aber auch die kennengelernten Agenten trugen maßgeblich zu meiner persönlichen Erheiterung bei. Am nächsten Tag absolvierten wir gemeinsam den Mission-Day und schauten uns die Stadt bei schönstem Wetter noch mal ganz in Ruhe an.

Fotos: meine Fotos

Danke an: Team Rohan!

Ich habe bereits an folgenden Anomalien teilgenommen:
1. Shonin | Hannover
2. Persepolis | Utrecht
3. Abaddon | Hamburg
4. Obsidian | Madrid (Recharger – nicht vor Ort)
5. Via Lux | Köln
6. Via Noir | Sofia

Via Noir | Sofia

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Diesmal möchte ich gar nicht so viel über die Anomalie schreiben, sondern mehr über den Ort des Geschehens: Sofia – Hauptstadt Bulgariens. Um es gleich vorweg zu nehmen, diese Stadt hat mich nachhaltig beeindruckt. Auf der einen Seite gibt es die schönen, vorzeigbaren Ecken. Kirchen, Universitäten, Museen, staatliche Gebäude. Dem gegenüber steht der totale Verfall und die pure Armut. Beide Seiten trennen oftmals nur wenige Meter.

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Die Anomalie fand dieses Mal in den Abendstunden und damit im Dunkeln statt. Dabei mussten wir bei jedem Schritt auf unsere Füße achten. Knietiefe Schlaglöcher in den Bürgersteigen und völlig marode Straßen bei Regen und Kälte waren eine große Herausforderung.

Ebenfalls eine große Herausforderung waren Sprache und Schrift. Bis heute kann ich nicht vernünftig ‚Danke‘ oder ‚Bitte‘ sagen, geschweigen denn Grüßen oder auch nur bis drei zählen. Straßenschilder, Geschäfte, Speisekarten. Alles in kyrillischen Buchstaben. Auch die Verständigung auf Englisch war nur schwer bis gar nicht möglich. So war auch der Kontakt zur Bevölkerung nur äußerst oberflächlich. Dennoch habe ich mich willkommen, wenn auch nicht unbedingt herzlich gefühlt.

Der Unterhalt in Bulgarien war sehr günstig. Die kleine Wohnung mitten in der Stadt hat pro Nacht nur 33 Euro gekostet. Wir sind stets auswärts essen gegangen und haben kaum mehr als 5-10 Euro inklusive Getränke und Trinkgeld ausgegeben. Eine Busfahrt quer durch die Stadt kostete 80 Cent.

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All diese Erfahrungen vom Wochenende haben mich wieder ein Stück weit geerdet. Es tat gut vor Augen gehalten zu bekommen, dass ein Leben wie wir es führen nicht selbstverständlich ist, dass unser tägliches Jammern auf einem sehr hohen Niveau stattfindet.

Ich kann diese Stadt nur empfehlen. Es war schön dort gewesen zu sein. Der Kontrast zwischen Arm und Reich, schön und hässlich, neu und alt ist wirklich beeindruckend.

Fotos:
Meine Fotos
(Fotos vom Event)
(Fotos vom Mission Day)
Fotos von +Henry L. zur Beschaffenheit der Bürgersteige

Danke an:
+Conny Pearce +Tris Kian +Andreas Martens +ichjetzt endlichauch +Claus Claves +Tobias Ferber +Susanne Ferber +O Ha +Henry L. +Frauke Nierdieck  und alle anderen.

Für Rohan!

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Ich habe bereits an folgenden Anomalien teilgenommen:
1. Shonin | Hannover
2. Persepolis | Utrecht
3. Abaddon | Hamburg
4. Obsidian | Madrid (Recharger – nicht vor Ort)
5. Via Lux | Köln

Via Lux | Köln

Eine Anomalie im Schatten des Kölner Doms. Und obwohl ich anfangs nicht so richtig Lust hatte, war es doch ein sehr schönes Wochenende mit Ingress.

Via Lux Köln

Team Rohan wurde dieses Mal in zwei Sub-Teams aufgeteilt. Ein fußfaules fußlahmes und ein schnelles Team. Angeführt von unserem hochgeschätzten Leader +Silvio Tristram aus Berlin war ich Teil der langsamen Truppe. Unsere Aufgabe bestand im Westentlichen darin, sogenannte Shards in ein Zielportal zu leiten. Von der Cluster-Schlacht im Inneren der Stadt haben wir deshalb nur sehr wenig mitbekommen.

Um einen Shard ins Ziel zu bringen, muss das Shard-Portal mit dem Zielportal verbunden sein. Wir mussten also das betroffene Portal einnehmen, verlinken und halten, bis der Shard den Sprung ins Zielportal vollzogen hat. Und das ist uns sogar einige Male gelungen. Aus dieser Sicht war es also eine recht erfolgreiche Anomalie für Team Rohan. Insgesamt haben die Enlightened natürlich wieder verloren.

Via Lux KölnDer folgende Mission-Day war nochmal eine schöne Gelegenheit die Stadt zu erkunden. Allerdings führten uns einige Missionen in höchst unattraktive Gegenden von Köln. Wer sich das ausgedacht hat, sollte lieber nicht im Stadtmarketing arbeiten.

Es war wie gesagt ein schönes Ingress-Wochenende. Trotzdem bin ich hin und hergerissen, ob ich mir das alles nochmal antun möchte. Das Spiel an sich und das Leute treffen macht nach wie vor eine Menge Spaß, aber diese Pseudowissenschaft die mittlerweile um so eine Anomalie gewachsen ist, ist doch schon ziemlich anstrengend. Ich warte einfach mal ab, wohin es uns das nächste Mal verschlägt. Vielleicht überwiegt ja das Interesse am Veranstaltungsort die negativen Eindrücke vom pseudoorganisatorischen Drumherum.

Fotos:
Meine Fotos
Fotos vom Event
Fotos vom Misson-Day

Danke an:
+Silvio Tristram +Frauke Nierdieck +Conny Pearce +Tris Kian +Alexandra C +Thorsten A +Eric Schreiber +Felix_ W-Tex +Over 86 +Martin Freisen +Marcel Knopf (DargorHSK) +Viktoria Baumbrunner +Nico Goer +ichjetzt endlichauch +Bettina Wolf +Katrin Hagemann +Mathis Pawlowski +Henry L. und alle anderen.

Für Rohan!

Via Lux Köln




Ich habe bereits an folgenden Anomalien teilgenommen:
1. Shonin | Hannover
2. Persepolis | Utrecht
3. Abaddon | Hamburg
4. Obsidian | Madrid (Recharger – nicht vor Ort)

Abaddon | Hamburg

„Für Rohan!“ – Wieder hallte unser Schlachtruf durch die Straßen einer Großstadt. Hamburg lud zur Anomalie.

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Freitag, am Tag unserer Anreise konnte man sich bereits für das Event registrieren. Bei der NIA Anmeldung ging es zügig voran. Schwupps stand ich vor +Anne Beuttenmüller und sie drückte mir meinen Swag in die Hand. Sie wollte noch die Klue Badge sehen, aber da war ich auch schon fast wieder draußen. Weiter zur Enlightened Anmeldung. Hier war etwas mehr los und so dauerte es eine gute halbe Stunde bis wir wieder frische Luft atmen konnten.

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Am nächsten Tag trafen wir rechtzeitig am Treffpunkt ein. Jeder bekam seine Aufgabe zugeteilt und so zogen wir los. Von Cluster zu Cluster. Quer durch Hamburg. Portale einnehmen. Portale halten. Mal mehr, mal weniger erfolgreich. Aber immer mit sehr viel Spaß an der Sache. Doch das alles ist nur Nebensache. Denn das schönste an jeder Anomalie ist das Wiedersehen von Agenten, die man sonst nicht so häufig zu Gesicht bekommt.

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Der Mission-Day am Sonntag fiel dann leider mehr oder weniger ins Wasser. Da es aber eh keine neue Badge zu gewinnen gab, war das auch nicht so dramatisch. Nach 2 Missionen brach ich ab und versteckte mein Smartphone vor den fallenden Fluten.

Insgesamt war es eine schöne Anomalie. Auch wenn ich dieses Mal leider keine befreundeten Schlümpfe getroffen habe. Dafür war die Kulisse Hamburg einfach top. Da konnte auch das schlechte Wetter nichts dran ändern.

Fotos:
Meine Fotos
Fotos vom Event

Danke an: +Silvio Tristram +Eric Schreiber +Nor man +Karsten Bangemann +Lukas Bangemann +Bettina Wolf +Hans-Peter Wolf +Heidi Wolf +Conny Pearce +Tris Kian +Claus Claves +ichjetzt endlichauch +Thorsten A +Alexandra C +Thomas Mohr +Over 86 +Nadine Opterbeck +Armin Reich +Katja Popielas +Felix Hagemann +Frauke Nierdieck +Katrin Hagemann +Martin Freisen +Viktoria Baumbrunner +Timo Krahn +Captain Oakwood +Cmdr Noodlewood +Dr. Craig +Felix Peitzmeier +Frederik Blach +Henry L. +Jenny Lehnert +O Ha +Roland G +The Gentleman +Webster Tompkins +Nico Goer und alle anderen.

Für Rohan!

Persepolis | Utrecht

Ein verlängertes Wochenende in Utrecht. Und nebenbei eine Anomalie. Wieder trafen sich tausende Spieler, eine Stadt zum Spielfeld zu machen.

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Unter dem Motto „Für Rohan!“ liefen wir in einer großen Gruppe von Cluster zu Cluster und taten, was man uns aufgetragen hatte. Portal übernehmen, halten, verteidigen. Und wir waren gut. Wirklich gut. Wir konnten tatsächlich alle unsere Portale bis zum Schluss der Messungen verteidigen. Schade nur, dass es nicht für den Gesamtsieg gereicht hat. Wieder einmal waren die Enlightened der Resistance unterlegen.

Druff jeschisse! Ich hatte meinen Spaß, habe einige Medaillen verdient, Batches gesammelt und meine befreundeten Schlümpfe getroffen. Am Ende bin ich ca. 30 Kilometer gelaufen und habe kein Gramm zugenommen, trotz reichlich Bier und Burger.

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Team „Für Rohan!“ (CL01 Alpha)

Mittlerweile habe ich große Freude an den Anomalien gefunden. Das ganze Drumherum, die Vorbereitungen, die Veranstaltungen am Rande, das friedliche und spielerische Aufeinandertreffen vieler Nationen und der Spaß in der Gruppe haben mich überzeugt. Ich freue mich schon auf das nächste Event, hoffentlich in der Nähe.

Besonders anzumerken ist an dieser Stelle noch die Organisation der Enlightened Utrecht. Auch wenn ich schon andere Stimmen aus anderen Teams gehört habe, aber wir wurden großartig geführt und versorgt. Danke an alle verantwortlichen Organisatoren.

Fotos:
Meine Fotos
Fotos vom Event

Shōnin | Hannover

Wenn Niantic zum Event ruft, dann heißt das Anomalie. So geschehen am letzten Samstag in Hannover. Eine handvoll Menschen (oder auch ein paar mehr) aus der Umgebung (oder auch ein bisschen weiter weg) trafen sich, um in einem eingegrenzten Gebiet in einer vorgegebenen Zeit möglichst viele Punkte zu machen.

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Das ist der einen Fraktion auch sehr gut gelungen, die andere war leider nicht ganz so erfolgreich. Im Vordergrund stand für mich aber der Spaß am Spiel und der Vorsatz, wenigstens einmal dabei gewesen zu sein.

Was soll ich sagen?! Es hat mir tatsächlich Spaß gemacht. Ich habe fast mein komplettes Inventar von rund 1.800 Items verballert, über 1.000 Burster und rund 300 Resonatoren. Außerdem habe ich 17.340 Schritte zurückgelegt und neben der Silbermedaille für den Besuch von Unique Portals und der Bronzemedaille für das Stecken von Mods, auch die Shōnin Badges erhalten. Alles in allem für mich also ein guter Tag.

Am Ende ging das Event klar für die Resistance aus. Meinen Glückwunsch dafür an dieser Stelle. Wir sehen uns (vielleicht) bei der nächsten Anomalie.

Hier noch ein bisschen aus der Presse zum Thema:
Heise – Augmented-Reality-Spiel Ingress: Nerd-Anomalie trifft Hannover
Hannoversche Allgemeine – Ingress: Hannover als virtuelles Schlachtfeld
Fotos vom Event

Ingress für jedermann

Es ist soweit. Ingress gibt es jetzt auch für iOS. Eine Flut von neuen Agenten kommt auf uns zu. Für blau und grün. Ich sehe diesen Ansturm allerdings mit gemischten Gefühlen entgegen. Es ist jetzt schon stellenweise grenzwertig, wie miteinander umgegangen wird. Je mehr Menschen mehr oder weniger anonym aufeinandertreffen, desto häufiger kommt es auch zu unangemessenen Auseinandersetzungen. Grund genug für mich, mir über meine Rolle in diesem Spiel Gedanken zu machen. Bisher habe ich immer versucht mich herauszuhalten, jede Art von Streit zu ignorieren. Aber wie lange kann ich das noch, wenn die „Einschläge“ immer näher kommen?! Ich möchte mich eigentlich nicht an einem Spiel aufreiben, das zum Zeitvertreib und zur Unterhaltung dienen soll. Mir bleibt also erstmal nur die Hoffnung, dass trotz der Masse an neuen Spielern der Umgang untereinander weiterhin von Anstand und Respekt geprägt sein wird.

Ingress Glyphs

Wilde Zeichen mit nicht nachvollziehbaren Bedeutungen. Irgendwann tauchten sie mal in den Ingress Reports auf. Nun sind sie Teil eines Spiels im Spiel. Wenn man ein Portal hackt und den Hack-Button gedrückt hält, taucht es auf. Dabei geht es darum, die kurz aufflackernden Glyphen innerhalb einer vorgegebenen Zeit nachzuzeichen. Relativ simpel, aber doch recht anspruchsvoll. Zumindest für mein Kurzzeitgedächtnis, das scheinbar nicht in der Lage ist, eine Aneinanderreihung von 3-5 Zeichen zu speichern und anschließend korrekt wiederzugeben. Umso schlimmer die Tatsache, dass das Spiel offensichtlich noch sehr fehlerbehaftet ist. Denn selbst wenn ich es ab und zu mal schaffe, das ein oder andere Symbol nachzuzeichnen, wird dies nicht erkannt und ich erhalte keine Bonusitems. Enttäuschend!

Ingress für alle

Am 14. Dezember soll es soweit sein. Ingress tritt aus der Beta-Phase heraus und öffnet sich der Allgemeinheit. Ob ich das gut finde, weiß ich noch nicht. Natürlich wird dann wieder deutlich mehr los sein auf den Straßen. Das ist gut. Aber schon heute „kämpfen“ wir mit den Folgen unaufmerksamer Neulinge, die die Anleitung zum Spiel nicht richtig gelesen haben. Das ist schlecht.

Richtig deployen will gelernt sein. Ein optimale Entfernung der Resonatoren zum Portal ist wichtig. Das macht am Anfang so ziemlich jeder falsch, der nicht von erfahrenen Spielern an die Hand genommen wurde. Ich auch. Deshalb bemühen sich die alten Hasen beider Fraktionen stets Kontakt mit neuen Spielern aufzunehmen, um ihnen Hilfestellung zu leisten und Tipps und Tricks weiterzugeben. Aber das ist gar nicht so einfach. Nicht jeder möchte an die Hand genommen werden. Nicht jeder möchte Kontakt zu anderen Spielern. Und genau da sehe ich die Gefahr für den zukünftigen Spielspaß. Ich hoffe einfach mal, ich werde eines Besseren belehrt.