Mad Max oder Star Trek

Die Welt gerät aus den Fugen!

Damit meine ich jetzt nicht die üblichen Krisenherde rund um den Globus. Iran gegen USA. Russland gegen die Ukraine. AfD gegen jegliche Moral. Nein, ich meine das Klima. Ja genau, schon wieder so ein langweiliger Beitrag zum Thema Klimawandel.

Hier meine ganz persönliche Meinung dazu.

Es gab auf der Erde schon immer warme und kalte Phasen. Gar keine Frage. Und die wird es auch in Zukunft weiterhin geben. Allerdings werden sie in Zukunft deutlich heftiger ausfallen, als wir das bisher gewohnt sind. Allein die letzten beiden Jahre haben uns einen bitteren Vorgeschmack auf das was kommen wird gegeben. Hitze und daraus resultierende Dürre. Sturmtiefs und damit einhergehende Überschwemmungen. Ja, hat es auch schon immer gegeben. Aber in so einem Ausmaß?

Für mich ist der Schuldige dieser Misere schnell gefunden. Das sind wir. Wir alle. Der eine mehr, der andere weniger. Aber der Einfachheit halber schere ich hier mal alle über einen Kamm und nenne sie: Menschen!

Menschen haben die unglaublich schlechte Angewohnheit, ihren Lebensraum an ihre Bedürfnisse anzupassen, ohne dabei Rücksicht auf andere zu nehmen – halten sie sich doch für die Krone der Schöpfung. Grundsätzlich machen das andere Spezies genauso. Nur gelten diese in unseren Augen nicht als intelligent, geschweige denn als weise. Denn das würde sie vielleicht davon abhalten, ihre Umwelt und alles was sich darin befindet, beharrlich zu zerstören.

Das lässt sich natürlich nur schwer beweisen, da es nach unseren Maßstäben keine intelligenten Tiere gibt. Aber da gibt es auch noch ein ganz anderes Problem mit der weisen, gescheiten, klugen und ach so vernünfigen Menschheit: wir sind zu viele!

Diese viel zu große Bevölkerungsmasse zwingt uns den Planeten auszubeuten. Denn wir möchten es warm und gemütlich haben, wir möchten Licht ins Dunkel bringen, wir haben Hunger, wir haben Durst, wir möchten etwas von der Welt sehen und am Ende des Tages soll das Ganze ja auch ein bisschen Spaß gemacht haben. Wir brauchen also unendlich viele Ressourcen, die der Planet aber nur endlich zur Verfügung stellen kann. Noch dazu haben wir intelligenten Tiere es bisher nicht geschafft, diese Ausbeutung emissioinsfrei oder zumindest emissionsneutral zu betreiben. Das heißt, während der Planet immer weiter ausgelaugt wird, verschmutzen wir ihn zusätzlich mit allem was uns zur Verfügung steht.

Und was genau hat das jetzt mit dem Klima zu tun? – Ja richtig. Da gab es ja noch diese Zweifler. Menschen, die den Zusammenhang zwischen Emissionen und Klimawandel nicht herstellen wollen. Gut, ich kann das jetzt auch nicht so gut erklären, aber… halt’s Maul!

Ernsthaft! Es ist mir völlig Wumpe, ob das jemand glaubt oder nicht, ob er daran zweifelt oder nicht. Wichtig ist für mich der Wille etwas verändern oder verbessern zu wollen. Für wen auch immer! Ich selbst kann meinen Dreck auch nicht zu 100% vermeiden. Ich bemühe mich und ich habe den Willen es besser zu machen. Aber auch meine Grenzen. Und obwohl ich diese Grenzen nicht – oder noch nicht – bereit bin zu überschreiten, bin ich trotzdem nicht halb so ein Arschloch wie diese peinlichen #FridaysForFuture-Basher.

Ich höre immer wieder, die sollen erstmal, die müssen erstmal, die haben ja keine Ahnung. – Das ist auch gar nicht ihre Aufgabe! Sie weisen auf einen Missstand hin, den niemand alleine beseitigen kann. Da müssen wir schon alle ran. Sie dafür aber zu beschimpfen, zu beleidigen oder gar anzugehen, ist so ziemlich das erbärmlichste, was mir seit langem untergekommen ist.

In Kinofilmen kann man Zukunftsszenarien ganz gut in zwei Kategorien einteilen. Entweder führen wir Krieg um die letzten Ressourcen des Planeten oder wir leben friedlich vereint im Einklang mit der Natur. Grob gesagt: Mad Max oder Star Trek. Ich selbst bin ein Star-Trek-Fan. Im Kino, aber vor allem auch für unsere Zukunft.

Naranjas del Carmen

Oder die Antwort auf die Frage: was ist eigentlich Crowdfarming®?

Vor einigen Monaten sah ich zufällig diesen Bericht (6:36 Min) im ZDF. Ein sehr sympathisches Projekt, das ich sofort unterstützen wollte.

Verkürztes Video (1:14 Min):

Die Idee

Es ist so einfach wie genial. Indem man die Patenschaft für einen Baum übernimmt, erhält man die Ernte die dieser abwirft. Dadurch entsteht eine enge Verknüpfung zwischen Erzeuger und Kunde, die dazu führt, dass nur so viel bewirtschaftet, wie auch abgenommen wird. Crowdfarming® eben!

Durch dieses Prinzip bekommt der Bauer eine gewisse Planungssicherheit und damit auch einen guten Preis. Im Gegenzug erhält der Kunde ein Bio-Produkt, das bis zu seiner Bestellung am Baum reift und erst kurz vor dem Versand geerntet wird.

Bei Naranjas del Carmen kann man aber nicht nur die Patenschaft für einen Baum übernehmen, sondern auch für eine ganze Bienenfamilie. Dann bekommt man statt seiner eigenen Früchte, seinen eigenen Honig. Bienen gibt es in Deutschland, Orangen nicht. Deshalb haben wir die Patenschaft für einen Orangenbaum übernommen.

Unsere erste Lieferung

So ein Baum trägt pro Saison etwa 80 Kilogramm Früchte. Allerdings erst, wenn er ausgewachsen ist. Unser Baum ist noch zu klein. Trotzdem können wir die versprochene Menge pro Saison abrufen. Entweder von anderen Bäumen oder auch – schon ab November – als Clementinen.

Die erste Bestellung war 15 Kilogramm Clementinen. Das Paket kam unbeschadet per DHL GoGreen an. Nach lesen des Beipackzettels habe ich jede einzelne Clementine aus dem Karton in einen Wäschekorb gelegt. Keine einzige eingedellte oder beschädigte Frucht dabei. Eine tadellose Lieferung.

Dann die erste Probe: zuckersüß, extrem saftig und ein bisschen wie Urlaub in Valencia. Anfangs dachten wir noch, wann sollen wir die denn bitte alle essen?! Nach sieben Tagen war die Frage aber bereits geklärt.

Aktuell warten wir auf unsere erste Lieferung Orangen. Nächste Woche soll es soweit sein. Eine Ankündigung gab es bereits. Noch nicht angekündigt wurde die Pflanzung unseres Baumes. Er wächst zurzeit in der Gärtnerei heran. Sobald er gepflanzt wird, bekommen wir ein Foto von ihm. Inklusive Namensschild. Denn getauft haben wir unser Bäumchen auch. Es heißt „Clockwork“.

Kefir

Die gesunde Knolle aus dem Kaukasus. Seit einigen Wochen mache ich mir mein eigenes Sauermilchgetränk. Dabei entsteht aus Milch, durch die Zugabe einer Kefirknolle, nach mindestens 24 Stunden, durch Fermentation wie durch ein Wunder Milchkefir.

Der Ansatz

Es gibt verschieden Ansätze seinen eigenen Kefir herzustellen. Je wärmer das angesetzte Gemisch lagert, desto säuerlicher, je kälter, desto hefiger schmeckt es. Außerdem enstehen bei der Fermentation Kohlensäure und Alkohol. Hier gilt die Regel: je kälter und länger, desto mehr. Allerdings liegt der Alkoholgehalt auch nach 48 Stunden nur bei rund 2 Prozent. Nicht viel, aber trockene Alkoholiker sollten das wissen.

Wenn man seinen Kefir hegt und pflegt, hat man sehr lange etwas davon. Er wächst und gedeiht unter guten Bedingungen prächtig. So habe ich mal mit 4 Gramm angefangen – diese Menge reicht für einen viertel Liter Milch. Nachdem er auf 16 Gramm angewachsen war, habe ich die Hälfte einer Kollegin abgegeben. Heute, nur fünf Wochen später, habe ich über 60 Gramm Zuhause.

Das Experiment

Das Endprodukt Milchkefir schmeckt immer nur so gut wie das Grundprodukt: die Milch. Darum nehme ich immer die gute Bio-Milch aus Bielefeld. Man kann aber auch Kefir mit anderen milchähnlichen Getränken ansetzen. Also habe ich mir für einen kleinen Versuch Kokosnuss-, Ziegen- und Hafermilch besorgt.

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Kokosnussmilch

Die Kokosnussmilch habe ich kalt und warm für 24 Stunden angesetzt. Der kaltangesetzte Kefir schmeckte kaum anders als das Grundprodukt. Der warmangesetzte war leicht säuerlich. Geschmacklich aber insgesamt okay.

Ziegenmilch

Ziegenmilch riecht nach Ziege und schmeckt nach Ziege. Das ändert sich auch nicht durch den Kefir. Nach „24 Stunden warm“ schmeckte sie allerdings nach sehr saurer Ziegenmilch mit etwas Kohlensäure. Gewöhnungsbedürftig.

Hafermilch

Die sehr süßliche Hafermilch bekommt eine säuerliche Note nach „24 Stunden warm“. Der unverkennbare Hafergeschmack bleibt aber bestehen. Insgesamt ähnlich wie die Kokosmilch, okay.

Aber warum?

Geschmeckt hat mir Kefir schon immer. Meine Mutter hatte früher einen Wasserkefir. Aber darauf gekommen bin ich, als meine Hausärztin mir den Tipp gab, weil mein Magen aufgrund von Antibiotika etwas aus dem Gleichgewicht geraten war. Man schreibt dem Kefir nämlich einen positiven Effekt auf die Darmflora zu:

Seitdem ist der Kefir oft auf seine gesundheitliche Wirkung hin untersucht worden. Kefir hat die Fähigkeit, pathogene Mikroorganismen zu unterdrücken. Beispielsweise werden Listerien innerhalb von 24 Stunden um ca. 90 % reduziert. Fermentierte Milchprodukte verweilen zudem länger im Darm als reine Milch, was möglicherweise zur besseren Verdaulichkeit beiträgt. (Quelle: Wikipedia)

Und ob das jetzt nur Einbildung ist oder nicht, aber eine gewisse Veränderung konnte ich tatsächlich feststellen. Zumindest geht es mir damit nicht schlechter. Deshalb trinke ich jetzt jeden Morgen und jeden Abend zwei Gläser meines selbst hergestellten Milchkefirs.

Back to WP

Lange war ich bei Blogger. Jetzt versuche ich es wieder mit WordPress.

Da ich mir vorgenommen habe, in Zukunft mehr Fotos zu schießen und diese auch mit einer kurzen Geschichte zu versehen, bin ich wieder zurück zu WordPress gekommen. Die Möglichkeiten hier sind um ein vielfaches komfortabler als bei Blogger. Auch wenn meine Bilder bei Google sehr gut aufgehoben sind, erscheint mir die hiesige Plattform zur Präsentation einer kleinen Auswahl als die bessere Wahl.

Der erste Schritt ist also getan. Jetzt heißt es nur noch Fotos, Fotos, Fotos machen.

Duolingo

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Duolingo ist eine Lernplattform für Sprachen. Seit zweieinhalb Monaten versuche ich hier meine Französischkenntnisse aufzufrischen. Und das komplett kostenlos.

Jeden Tag nehme ich mir 10 Minuten Zeit und mache ein paar Übungen. Ob ich dabei meine bereits erworbenen Fähigkeiten stärke oder neue Fähigkeiten erlerne, ist komplett mir überlassen. Für jede dieser Übungen erhalte ich Punkte. Mein Tagesziel an Punkten habe ich zuvor im Profil festgelegt. Nach Erreichen des Tagesziels erhalte ich einen sogenannten Streak. Für Streaks und abgeschlossene Kapitel erhalte ich wiederum Lingots. Mit diesen Lingots kann ich mir im Shop nutzlose Dinge oder weitere Übungen dazukaufen.

Hier steht also der Spaß im Vordergrund. Punkte machen. Sich selbst belohnen. Und nebenbei noch ein bisschen Sprachen lernen.

Zurzeit besteht das Angebot für deutschsprachige Benutzer aus Englisch, Französisch und Spanisch. Wer sich allerdings zutraut in Englisch eine andere Sprache zu erlernen, dem steht ein deutlich größeres Sprachangebot zur Verfügung. Auch ausgefallene Sprachen wie Esperanto oder Walisisch. Sogar Klingonisch ist in Planung.

Abgerundet wird das Angebot von Duolingo mit der passenden Smartphone App für iOS, Android und WindowsPhone.

111 Jahre Arminia Bielefeld

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Am Samstag lud der DSC Arminia Bielefeld ein, seinen 111. Geburtstag auf der Alm zu feiern. Und es wurde ein großartiges Fest.

Die Stimmung war ausgelassen. Die Bands liefen zu Höchstformen auf. Das alles bei schönstem Festival-Wetter. Hatten wir die Woche zuvor noch Angst im Regen und Schlamm unterzugehen, konnten wir am Samstag gemütlich in der Sonne auf dem neuen Rasen liegen. Immer auf der Suche nach einer dieser kleinen Plastikfasern, die den Rasen stabiler machen sollen. Mit Erfolg!

Den musikalischen Auftakt übernahmen Randale. Meine heimlichen Favoriten. Ihre Texte und Lieder sind sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene geeignet und machen einfach nur Spaß!

Dann kamen The BossHoss. Sie brachten die Ostwestfalen in absolute Ekstase. Sie schafften es tatsächlich, die komplette Masse von links nach rechts und wieder zurück zu bewegen. Dabei meine ich sogar die ein oder andere Ohnmacht gesehen zu haben, ob dieser enormen Massendynamik. Von mir bekamen sie immerhin das Prädikat „sehr gute Live-Band“.

Weiter ging es mit Shantallica. Mehr muss man dazu auch eigentlich nicht sagen. Danach kam Jamie-Lee. Ihre Musik ist ja jetzt nicht so meins, aber singen kann die Kleine. Sie hat eine schöne Stimme. Den Entertainer muss sie allerdings noch ein bisschen trainieren. Aber kommt Zeit, kommt Entertainer.

Wirtz kannte ich vorher gar nicht. Noch nie gehört. Weder den Namen, noch seine Musik. Aber es war ganz solides Handwerk. Ein Freund sagte: „Soundgarden auf deutsch.“ – Jo, kann man machen.

Dann war es endlich soweit. Die Fantastischen Vier gaben sich die Ehre. Und sie stellten eindrucksvoll unter Beweis, warum sie die Headliner des Abends waren. Mit Klassikern aus allen Epochen und ihrer aktuellen neuen Single, brachten sie das Stadion zum Hüpfen.

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Zum krönenden Abschluss wurde noch die Arminia-Hymne angestimmt, begleitet von einem Feuerwerk. Mit diesen Eindrücken endete schließlich das kleine Open Air Festival auf der Bielefelder Alm. Ein äußerst gelungenes Fest wie ich finde und auf jeden Fall eine Wiederholung wert. Vielleicht ja auch jedes Jahr wieder. Zum Saisonabschluss.

Mehr Fotos: 111 Jahre Arminia Bielefeld

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Geschafft!

Ich bin meinen ersten Hermann gewandert. Es hat tierisch Spaß gemacht! Auch wenn mir mein Knie heute echt weh tut, aber es war die Sache wert. Und ein bisschen stolz bin ich auch.

7:00 Uhr ging es los zu den Bussen. Ankunft am Hermann gegen 8:00 Uhr. Schnell noch ein Startfoto mit Denkmal und gegen 8:15 Uhr endlich ab auf die Strecke. Die ersten Kilometer waren problemlos überwunden. Kinderspiel, ging es ja auch fast nur bergab.

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Richtig weh tat es dann erstmals am Tönsberg. Immer wenn man dachte, man sei endlich oben, ging es hinter der nächsten Kurve nochmal ein Stückchen steiler den Berg hinauf. Nur um anschließend wieder bergab gehen zu können. Ab Oerlinghausen – also nach ständigem bergab – meldete sich dann schließlich auch mein Knie. Jetzt hieß es Zähne zusammenbeißen.

Während der gesamten Wanderung haben wir uns immer wieder ausgerechnet, wann die ersten Läufer wohl an uns vorbeiziehen würden. Niemals hätten wir gedacht, dass es erst kurz vor Schluss passieren würde. Angekündigt von zwei Mountenbikern überholte uns Elias Sansar auf der Promenade, wenige hundert Meter hinter der Habichtshöhe. In einem Affenzahn und scheinbar gar nicht aus der Puste. Ganz im Gegensatz zu seinen Verfolgern, die ein paar Minuten auf sich warten ließen, bis sie endlich an uns vorbeischnauften.

Im Zieleinlauf waren dann alle Schmerzen vergessen. Der Applaus der Schaulustigen wirkte wie Doping. Begleitet von anerkennenden Blicken und aufmunternden Rufen bezwangen wir die letzten Meter. Insgesamt haben wir 4 Stunden und 46 Minuten für die 31,1 Kilometer gebraucht. Eine ordentliche Leistung.

Und nach dem Hermann, ist vor dem Hermann. Planung läuft bereits!

Geh mal wieder auf die Straße…

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…geh mal wieder demonstrieren. Bielefeld ist bunt und weltoffen. Und das wird auch so bleiben.

Leider meinten am Freitag eine handvoll besorgter Bürger das ändern zu können. Also zogen wir los. Treffpunkt Bahnhof. Den Verwirrten entgegentreten. Doch das auf was wir trafen, war mal wieder nur ein trauriges Abbild einer längst überholten Ideologie, die in ihrer puren Verzweiflung ein paar Fähnchen wedelte und einen zum Kesselbrink geplanten Marsch schon nach wenigen Metern aufgab.

Was stimmt eigentlich nicht mit euch? Müsst ihr gleich so einen Aufriss für eure unbegründeten Ängste machen? Müsst ihr gleich eine ganze Stadt mit dummen Kommentaren tyrannisieren, nur weil ihr sonst keine Hobbies habt? Jedes Mal auf’s Neue müssen hunderte von Polizisten mobilisiert werden, nur weil Euch keiner lieb hat?

Ihr kostet Zeit, ihr kostet Geld, ihr kostet Nerven! Und zu allem Überfluss habt ihr noch nicht einmal etwas sinnvolles zu unserer Gesellschaft beizutragen. Ihr seid so nutzlos wie ein Lutscher der nach Scheiße schmeckt.

Zwillinge

Seit einer Woche bin ich schon wieder Onkel. Doppelter Onkel. Die beiden Jungs wurden am Mittwoch geholt, weil sie es wohl nicht mehr ausgehalten haben. Dabei hätten sie sich ruhig noch ein bisschen mehr Zeit lassen können. Mit knapp etwas über 700 Gramm und 30 Zentimetern sind die beiden leider noch nicht aus dem Gröbsten raus. Aber sie machen beachtliche Fortschritte. Selbständiges Atmen, jeden Tag ein bisschen mehr Milch und Schmusen mit Mama und Papa. Nicht mehr lange und sie wachsen uns alle über den Kopf.

Kaffeeseminar

Ich war mit meinem Bruder auf einem Kaffeeseminar. Sehr interessant. Neben der Geschichte des Kaffees, seiner Herkunft, Herstellung oder Zubereitung, ging es natürlich auch um seinen Geschmack. Aber nicht wie bei einer klassischen Verkostung. Also nicht Holz, Erde oder Früchte herausschmecken, sondern den Unterschied zwischen verschiedenen Zubereitungsarten entdecken.

Wir haben eine ausgewählte Kaffeesorte auf 8 verschiedene Weisen aufgebrüht. Karlsbader Kanne, Filteraufguss, billige Kaffeemaschine, teure Kaffeemaschine, Syphon, Aeropress, Vollautomat und eine Art die mir gerade nicht einfällt. Zu guter Letzt kam zur Abschreckung noch ein Senseo hinten dran.

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So probierten wir uns also durch. Dabei gab es den ein oder anderen Aha-Effekt. Beispielsweise schmeckte der Kaffee aus der billigen Kaffeemaschine zunächst einmal nur anders, als der aus der teuren. Aber im Laufe des Abkühlens wurde der Unterschied immer deutlicher. Deutlicher zugunsten der teuren Maschine. Selbst im fast kalten Zustand wurde der Kaffee kaum bitter. Ganz anders der aus der billigen Maschine. Schon nach kurzer Abkühlung war dieser nur noch schwer trinkbar.

Enttäuschend war der Vollautomat. Das Ergebnis war wässrig, wenig aromatisch und schon nach kurzer Zeit bitter. Das Geld für so einen teuren Automaten kann man sich echt sparen. Mein persönliches Geschmackserlebnis war der Kaffee aus dem Syphon. Ein unglaublich volles Aroma, kaum Bitterstoffe und selbst im kalten Zustand noch sehr gut trinkbar.

Über den Senseo reden wir hier mal nicht.a094c-img_20151029_111046

Für die Firma habe ich mir jetzt eine Karlsbader Kanne geholt, bzw. eine Bayreuther Kanne (anderes Design). Durch sein Keramiksieb ist es die direkteste Art Kaffee zuzubereiten. Kein Filter der Aromen aufnimmt, sondern ein Filter der sie direkt in die Tasse laufen lässt. Es ist zwar nicht die schnellste Art Kaffee zu kochen, dafür aber eine sehr entspannte Art.