Küchenmaschine: check!

Als ich vor ein paar Jahren meinen ersten Pickert backte, sehnte ich mich nach einer ordentlichen Küchenmaschine. Nun ist mein Wunsch in Erfüllung gegangen.

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Die Bosch MUM5 ist eine durchaus hübsch anzusehende Maschine. Sie macht einen wertigen Eindruck und ist mit allerlei Zubehör ausgestattet. Sie kann kneten, rühren, reiben, schnibbeln, mixen und wolfen, was ich zum Teil auch schon ausprobiert habe. Dabei ist sie einfach aufgebaut und ebenso schnell wieder abgebaut und gereinigt.

Bisher bin ich mit den Ergebnissen der Maschine vollends zufrieden. Ein Stück Parmesan war in Windeseile gerieben und Hefeteig hatte eine wundervoll fluffige Konsistenz. Als nächstes möchte ich den Wolf ausprobieren. Er soll mageres Rind- und Schweinefleisch für einen original bayrischen Leberkäse verarbeiten. Zum Kuttern verwende ich dann den Mixer-Aufsatz. Nicht ideal, aber für mal ausprobieren völlig ausreichend.

Amphi Festival 2015

Dieses Jahr fand das Amphi Festival zum ersten Mal in der Lanxess Arena in Köln statt. Kein schöner Ort für Festivals. Es fehlt das draußen Gefühl. Vor allem weil am Samstag auch noch ein Unwetter über Deutschland zog und alle Veranstaltungen um die Arena herum abgesagt werden mussten. Das sorgte erstmal für Chaos. Aber wir hatten Glück im Unglück. Denn wo andere Festivals komplett abgesagt werden mussten (Juicy Beats/Dortmund), konnten wir immerhin den größten Teil der geplanten Künstler im inneren der Halle sehen.

—– Freitag (Schiff) —–

  • !Distain: Sie fingen schon an zu spielen, als wir noch draußen das schöne Wetter genossen. Leider nicht viel von gehört. Aber sie tauchen seitdem wieder häufiger in meiner Playlist auf.
  • Ezionoga: Auch hier haben wir das meiste draußen verpasst.
  • And One: Endlich mal And One live gesehen. Und alle Klassiker waren dabei. Sehr gute Unterhaltung.
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—– Samstag (Lanxess Arena) —–

  • Rabia Sorda: Der Keyboarder zertrümmerte permanent sein Musikgerät und Rabia Sorda brüllte ins Mikrofon. Sehr unterhaltsam.
  • The Crüxshadows: Altbewährt. Habe ich mir aber nicht zu Ende angeschaut.
  • The Birthday Massacre: Kann ich nicht viel mit anfangen.
  • Agonoize: Ein bisschen Blut und sonst nichts Erwähnenswertes.
  • DAF: „Der Luxus ist im Westen. Doch der Osten währt am längsten.“ Großartiger Auftritt!
  • Goethes Erben: Für Goethes Erben braucht man einen sehr langen Atem.
  • Front 242: Sie hatten Großes angekündigt, als Entschuldigung für letztes Jahr. Allerdings blieben sie es uns schuldig. Solides Handwerk, lustlos vorgetragen.
  • And One: Steve Naghavi hat das Amphi Festival gekauft. Für 2.000 Euro. Und als Besitzer möchte er es im nächsten Jahr wieder am Tanzbrunnen stattfinden lassen. Das Publikum war begeistert.
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—– Sonntag (Lanxess Arena) —–

  • S.P.O.C.K.: Großartig! Ich hatte immer wieder eine Gänsehaut und die Jungs hatten sichtlich Spaß bei der Arbeit. Das übertrug sich auf das gesamte Publikum und sie hätten noch stundenlang für uns weiterspielen dürfen.
  • Das Ich: Laut und kraftvoll. Gänsehaut!
  • QNTAL: Sind wir mal kurz dran vorbeigeschlendert. Das letzte Album gefiel mir nicht so, aber live sind sie gar nicht mal schlecht.
  • Der Tod: Echt lustige Stand-Up-Comedy.
  • Welle: Erdball: Immer wieder ein Genuss.
  • Oomph!: Diese Band hatte ich ja eine Zeit lang aus den Augen verloren. Zu kitschig. Aber sie spielten hier ein paar Klassiker, die viele Erinnerungen zurückbrachten. Die Stimmung war top. Der Auftritt endete mit „Always look on the bride side of life!“ und die ganze Halle pfiff mit.
  • The Mission: Ganz schlecht abgemischt. Aber auch sonst eher nicht so meins.
  • VNV Nation: Was soll ich zu diesem Mann noch sagen? Ich hatte Pipi in den Augen!
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Pebble Time

Der Nachfolger der Pebble ziert seit zwei Wochen mein Handgelenk. Ich bin sehr zufrieden. Das neue Betriebssystem „Time“ (Version 3.0) ist eine deutliche Verbesserung zu seinem Vorgänger. Aber auch das 64-Farben Display macht ein bisschen was her.

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Ansonsten bietet die Pebble Time technisch wenige Neuerungen. Zu erwähnen wäre da vielleicht das Mikrofon zur Sprachsteuerung. Dies wird allerdings von den wenigsten Apps unterstützt. Es bleibt also abzuwarten, was diesbezüglich noch kommen wird.

Das Betriebssystem selbst, ist die eigentliche große Neuerung der Pebble Time. Schöner, schneller und vor allem bunter. Benachrichtigungen werden in der Farbe der jeweiligen App angezeigt. Grün für WhatsApp, blau für Twitter oder Facebook und so weiter. Dadurch wirkt das System reifer und aufgeräumter, obwohl sich inhaltlich eigentlich gar nicht so viel verändert hat.

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In der neuen Timeline werden bei mir nur Wetter, Kalender und Swarm angezeigt. Auch hier bleibt abzuwarten, was sich diesbezüglich noch tun wird. Eine wirkliche Verwendung habe ich dafür noch nicht gehabt. Aber kann ja noch kommen.

Insgesamt bin ich mit der Uhr wie gesagt, sehr zufrieden. Sie tut genau das was sie soll. Benachrichtigungen auf’s Handgelenk schicken, Musik steuern, Navigieren, Schritte zählen. Allerdings, nur für diese Zwecke braucht man sich die neue Pebble Time nicht holen. Da genügt der Vorgänger allemal. Denn auch dieser soll in absehbarer Zeit mit dem neuen Betriebssystem Pebble 3.0 ausgestattet werden. Dann reduziert sich der Vorsprung der neue Uhr lediglich auf Farbe und Mikrofon. Kein wirkliches Kaufargument.

Den "Hermann" wandern

Seit einigen Jahren stehe ich am Zieleinlauf des Hermannslaufs und zolle den einlaufenden Teilnehmern meinen Respekt. Mittlerweile sind unter den Läufern auch viele bekannte Gesichter zu finden. Meine Geschwister, Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen und Manni.

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Den Ehrgeiz auch mal am „Hermann“ teilzunehmen, hatte ich bisher noch nicht. Laufen ist einfach nicht meine Sportart. Aber dann unterhielten sich @toensberger und @primel_M darüber, den Hermann zu gehen, statt zu laufen. Damit weckten sie mein Interesse. Denn wo mir beim Joggen der Anreiz fehlt, habe ich beim Wandern – neudeutsch Walken – einen deutlichen Motivationsüberschuss.

So haben wir also kurzerhand eine kleine Wandergruppe gegründet und üben jetzt im Teutoburger Wald für den 45. Hermannslauf im nächsten Jahr. Bisher noch relativ unregelmäßig und ungeplant, aber mit großen Ambitionen darauf eine ordentliche Leistung abgeben zu wollen.

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Aufstieg

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„Nie mehr 3. Liga, nie mehr, nie mehr!“

Das haben wir schon ein mal gesungen. Nun singen wir es wieder. So lange bis es stimmt. Letztes Wochenende feierte ich zum ersten Mal meine persönliche Teilnahme an einem Aufstieg der Arminia.

Allem voran ging eine Zitterpartie gegen den Tabellenletzten aus Regensburg. Noch ein paar Tage zuvor hatte ich immer wieder gesagt, seit Wochen sind wir auf Platz 1 und können doch noch den Aufstieg versauen. Und beinahe hätten wir das auch. Jahn Regensburg schaffte tatsächlich den Ausgleich und schließlich noch die 1:2 Führung. Stille im Stadion. Die sonst so ausdauernden Fangesänge verstummten. Es musste ja so kommen.

Aber dann. Ausgleich in der 86. Minute. Jubel. Reicht das? Abpfiff. Es reicht! Platzsturm. Hymne. Großartige Stimmung. Ende der Geschichte.

La Strada 2015

Gestern überredete mich das schöne Wetter das Haus zu verlassen. Ganz entgegen meiner Gewohnheiten zog ich mir am Sonntag eine Hose an, um in der Stadt schöne Autos angucken zu können. Aber es hatte sich gelohnt. Denn auch wenn im Grunde jedes Jahr die selben Teilnehmer ihre Schätzchen zur Schau stellen, kommt man doch nur schwer aus dem Schwärmen heraus. Vor allem für die betagten Modelle.

5eed5-dsc_1056Egal ob Käfer, Porsche, Mustang oder deutsch, italienisch, amerikanisch. Jedes dieser alten Fahrzeuge hat seinen ganz eigenen Charme. Dazu der Geruch von Öl und Benzin in der Nase und der Klang eines großen Hubraumes im Ohr. Traumhaft!

56e51-dsc_1064Wenn ich es mir leisten könnte, hätte ich garantiert auch den ein oder anderen Klassiker auf dem Hof stehen. Da es aber nicht so ist, müssen mir die Bilder bis zur nächsten „La Strada“ genügen.

Berlin, Berlin…

…wir fahren nach Berlin!

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Zwar noch lange nicht, aber die Euphorie ist grenzenlos. Gestern schlug der Spitzenreiter der 3. Liga, Arminia Bielefeld den Erstligisten Borussia Mönchengladbach nach Verlängerung und Elfmeterschießen mit 5:4 Toren. Ein Krimi. Nachzulesen in der Presse.

Weiter geht es gegen den VfL Wolfsburg. Aktuell 2. der 1. Bundesliga. Wolfsburg liegt zumindest geographisch schon mal auf dem Weg nach Berlin. Doch empfangen werden wir die Wölfe auf der Alm. Und vielleicht bekommen auch sie schmerzlich zu spüren: „Niemand erobert den Teutoburger Wald!“

#immerdabei

Sonnenfinsternis

Heute kann man in Deutschland eine partielle Sonnenfinsternis beobachten und ich blogge darüber, damit ich mich irgendwann mal daran zurückerinnern kann.

Durch den Nebel kann man hier aktuell (10:25 Uhr) nicht viel erkennen, was aber nicht für ganz Deutschland gilt. Im Laufe des Tages soll sich der Himmel noch weiter aufklären, sodass man zur maximalen Abdeckung der Sonne eine gute Sicht haben soll. Warten wir es ab. Die Sonnenfinsternis 2015 ist jedenfalls jetzt schon DAS Thema in den sozialen Netzwerken.

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#immerdabei

Die Arminia ist im DFB-Pokal eine Runde weiter. Fast schon souverän.

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Aber wir wollen die Kirche mal lieber im Dorf lassen. Denn es ist noch ein weiter Weg nach Berlin (Berlin, wir fahren nach Berlin!). Nächste Station: Mönchengladbach.

In knapp vier Wochen begrüßen wir die Fohlen vom Bökelberg auf unserer Alm. Der Kartenvorverkauf läuft seit gestern und dürfte auch schon bald wieder abgeschlossen sein. So groß ist der Andrang auf die Tickets. Die Hütte wird also wieder mal voll sein. Unter den Gästen eine kleine Stammtischgemeinde aus Bielefeld. Irgendwo im Block 2.

Pebble

Beim letzten Heimspiel der Arminia hat mich Sven auf die Pebble aufmerksam gemacht. Fand ich sehr interessant. Zwei Tage später trug ich sie selbst am Handgelenk. Eine Smartwatch. Kompatibel mit iOS und Android.

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Bisher finde ich sie ganz nett. Man kann verschiedene Apps hochladen, die verschiedene Funktionen übernehmen. Dabei gefiel mir Pebble Nav Me sehr gut. Sie überträgt die Ansagen der in Google Maps Navigation errechnete Route an die Uhr. So habe ich mich mit meinem Handgelenk zum Hermannsdenkmal navigieren lassen und wieder zurück. Kurz vor jeder Abbiegung macht die Uhr mit Vibration auf sich aufmerksam und ein kurzer Blick auf das Display verrät wohin es als nächstes geht. Praktisch.

Zwischendurch kann man sämtliche eingehende Nachrichten auf dem Display lesen, die Musik steuern, Wetter bzw. Temperaturen anzeigen lassen oder einfach nur schauen, wie spät es ist. Außerdem ist eine Verknüpfung mit Fitnesstrackern möglich.

Da die Pebble noch relativ neu ist, beschränkt sich der größte Teil der angebotenen Apps auf unterschiedlichste Ziffernblätter. Aber ich sehe da durchaus ein noch viel größeres Potential. Ich bin sehr gespannt, was da noch kommen wird. Jedenfalls behalte ich das gute Stück. Denn auch die Akkuleistung von rund 7 Tagen ist für eine Smartwatch beachtlich.

LEGO

Als Kind hatte ich mehrere Kisten voll mit LEGO. Ich konnte mich stundenlang damit beschäftigen. Und wenn es nur das Sortieren der einzelnen Steine nach Größe, Farbe oder Zweck war. Meine Mutter hat mich stundenlang weder gesehen noch gehört. Das ist jetzt weit über 20 Jahre her und von den vielen kleinen Plastikbausteinen ist leider nichts mehr übrig geblieben.

Zu Weihnachten bekam einer meiner Neffen etwas von LEGO Creator. Kannte ich bis Dato noch nicht. In einem Karton stecken gleich mehrere Möglichkeiten die Steine zusammenzubauen. Großartig. Ich war sofort wieder angefixt. Und schon wenige Tage später, hielt ich meinen eigenen Karton LEGO Creator in der Hand.

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Es war wundervoll entspannend, das neu erworbene Spielzeug zusammenzubauen. Ich fühlte mich direkt in meine Kindheit zurück versetzt. Leider besteht der Inhalt des LEGO Artikels 31017 nur aus 119 Teilen. Ein relativ kurzes Vergnügen. Es musste also noch mehr her. Mittlerweile habe ich mir noch den Fahrradladen mit Café (Artikel-Nr. 31026) gekauft. Aber ich bin mir sicher, das wird nicht die letzte Anschaffung aus dem Hause LEGO gewesen sein.

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Zumal LEGO allem Anschein nach wohl auch eine gute Geldanlage zu sein scheint. Für den VW Käfer (10187) habe ich schon einen Preis von knapp 1.500 Euro gesehen. Natürlich nur originalverpackt. Aber wo bleibt dabei der Spaß?

 

Xisco

Ein schokobrauner Brite. Er soll dem blauen Russen etwas Gesellschaft leisten. Was am Anfang leider so gar nicht funktioniert hat. Sein erster selbst gewählter Platz in unseren vier Wänden war unterm Küchenschrank. 5 Tage lang. Dazu kam, dass der Russe sein Territorium bedroht sah und den Briten permanent anfauchte. Sympathie sieht irgendwie anders aus.

Aber nachdem Xisco sich ein paar Tage den Rücken unterm Schrank krumm gemacht hatte, schlich er eines Nachts durch die Wohnung und fand ein neues Plätzchen. Hoch oben im „Katzenzimmer“.

Dort hatte er alles schön im Überblick. Er konnte uns abends beim Fernsehen über die Schulter schauen und sich langsam an das Treiben um ihn herum gewöhnen. Bis gestern. Ein neu erworbenes Spielzeug für den Russen weckte den Spieltrieb auch im Briten. Und siehe da. Die Annäherung der beiden Biester verlief spielerisch und gänzlich ohne gegenseitige Provokationen. Wir sind also auf einem guten Weg.

Bester Nebeneffekt. Da sich die beiden noch nicht blind vertrauen, beobachten sie sich permanent gegenseitig. Das ist anstrengend und sie sind eigentlich nur noch müde. Vor allem nachts. Das wiederum bedeutet, mehr und vor allem ruhigeren Schlaf für die Dosenöffner. Ein Traum!